PDG Singapur kündigt Bau des JC4-Hyperscale-Rechenzentrumcampus in Indonesien mit einer geplanten Kapazität von 240 Megawatt an
2026-05-02 17:40
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de.wedoany.com-Bericht: Die Princeton Digital Group (PDG), ein führender asiatischer Rechenzentrumsbetreiber mit Hauptsitz in Singapur, hat offiziell den Erwerb eines neuen Grundstücks in der Region Greater Jakarta in Indonesien bekannt gegeben. Dort soll der neueste Hyperscale-Rechenzentrumcampus JC4 entstehen, was eine neue Phase der strategischen Expansion des Unternehmens im südostasiatischen Markt markiert.

Neuer Rechenzentrumcampus von PDG in Indonesien

In einer offiziellen Mitteilung gab PDG bekannt, dass 22,8 Milliarden US-Dollar investiert werden. Der Campus JC4 befindet sich im Greenland International Industrial Center (GIIC) im Regierungsbezirk Bekasi in der Provinz Westjava. Der Campus wird sich über vier Gebäude erstrecken, die jeweils eine Kapazität von 60 Megawatt (MW) bieten. Die geplante Gesamtkapazität beträgt 240 MW, die gesamte Gebäudefläche beläuft sich auf etwa 106.000 Quadratmeter (1,14 Millionen Quadratfuß). Der Standort ist nur etwa 1,7 Kilometer vom bestehenden PDG-Campus JC3 entfernt. Diese geografisch enge Anordnung wird es beiden Standorten ermöglichen, wichtige Strom- und Netzanbindungs-Infrastruktur gemeinsam zu nutzen, was die allgemeine Betriebseffizienz und Systemresilienz erheblich steigert. Die Bauarbeiten für JC4 haben bereits begonnen.

Rangu Salgame, Chairman, CEO und Mitbegründer von PDG, erklärte, diese Expansion spiegele das wachsende Vertrauen der Hyperscale-Kunden in PDG wider. Indonesien bleibe ein wichtiger Markt für digitale Infrastruktur in der Region. JC4 werde auf dem etablierten Geschäftsportfolio des Unternehmens aufbauen, um die zuverlässige und skalierbare Kapazität bereitzustellen, die für die Unterstützung von Cloud- und KI-Workloads erforderlich ist. Frederic Daniel van Husen, Country Manager von PDG Indonesien, betonte, dass der JC4-Campus das langfristige Engagement von PDG für den indonesischen Markt verkörpere. Das Unternehmen sei bestrebt, beim Aufbau resilienter Infrastruktur verantwortungsvolle Betriebspraktiken zu integrieren und eng mit lokalen Partnern und Interessengruppen zusammenzuarbeiten, um eine qualitativ hochwertige Umsetzung sicherzustellen.

Mit der Aufnahme der JC4-Planung wird das Gesamtportfolio von PDG in Indonesien eine Kapazität von rund 400 MW erreichen, was die Position des Unternehmens als einer der größten und vertrauenswürdigsten Rechenzentrumsbetreiber des Landes weiter festigt. Als ein seit vielen Jahren im asiatischen Markt tief verwurzeltes Unternehmen für Investition, Entwicklung und Betrieb von Rechenzentren wird PDG von der weltweit bekannten Private-Equity-Gesellschaft Warburg Pincus als Hauptaktionär unterstützt und von global führenden Investmentinstitutionen wie Ontario Teachers', Mubadala Investment Company und Stonepeak finanziell gestärkt, was eine solide finanzielle Basis schafft. Das Asset-Portfolio des Unternehmens in Asien umfasst mittlerweile sieben Schlüsselmärkte – darunter China, Singapur, Indien, Japan, Malaysia und Südkorea – mit einem Gesamtvermögen von über 1,8 Gigawatt (GW).

Angetrieben von der Welle der Künstlichen Intelligenz, des Cloud Computing und der umfassenden digitalen Transformation erlebt Indonesien und die gesamte südostasiatische Region derzeit einen beispiellosen Boom beim Aufbau digitaler Infrastruktur. Neben PDG haben kürzlich auch mehrere andere internationale Rechenzentrumsriesen ihre Expansionspläne in Südostasien bekannt gegeben. So kündigte beispielsweise der in Singapur ansässige Rechenzentrumsbetreiber Digital Edge Anfang dieses Jahres an, im selben GIIC-Industriepark 4,5 Milliarden US-Dollar in den Bau des CGK-Hyperscale-Rechenzentrumcampus mit einer Gesamtkapazität von 500 MW zu investieren. Dies zeigt, dass diese Region zu einem Kernstandort für die Rechenleistungsnachfrage im KI-Zeitalter geworden ist.

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