de.wedoany.com-Bericht: Am 7. Mai gab das indische Unternehmen Lloyds Metals and Energy bekannt, dass es die CMOC Group als bevorzugten Entwicklungspartner für die Panguna-Kupfermine in Papua-Neuguinea abgelöst hat. Die Panguna-Mine ist seit ihrer Schließung durch die Rio Tinto Group im Jahr 1989 seit fast 40 Jahren stillgelegt. Die verbleibenden Ressourcen umfassen 5,3 Millionen Tonnen Kupfer und 19,3 Millionen Unzen Gold mit einem geschätzten Wert von rund 160 Milliarden US-Dollar.
Die Mine hatte aufgrund von Umwelt- und Gewinnverteilungskonflikten einen Bürgerkrieg in der Region Bougainville ausgelöst. Nachdem Rio Tinto 2016 seine gesamten Anteile abgegeben hatte, hält die von der Autonomen Region Bougainville kontrollierte Bougainville Copper Limited fast 73 % der Anteile. Derzeit hat Bougainville Copper Lloyds Metals eine exklusive 90-tägige Due-Diligence-Periode eingeräumt. Zuvor war CMOC der bevorzugte Partner, doch das Kabinett des Präsidenten von Bougainville, Ishmael Toroama, entschied sich letztlich für Lloyds Metals.
Für den Neustart des Projekts sind Investitionen von mindestens 60 Milliarden US-Dollar erforderlich, die Bauzeit beträgt sieben Jahre. Eine phasenweise Erschließung könnte die Kosten senken und die Zeit verkürzen. Der Einstieg von Lloyds Metals markiert einen entscheidenden Schritt zur Wiederinbetriebnahme der Panguna-Kupfermine.
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