de.wedoany.com-Bericht: Der traditionsreiche Stahlkonzern Sheffield Forgemasters hat offiziell mit der Montage der größten offenen Gesenkschmiedelinie Großbritanniens begonnen. Das 250 Jahre alte Unternehmen errichtet auf seinem Brightside-Werksgelände eine 45 Meter hohe Halle für eine 13.000-Tonnen-Schmiedepresse und treibt parallel den Bau einer angrenzenden, 30.000 Quadratmeter großen neuen Zerspanungswerkstatt voran. Beide Projekte bilden das Kernstück seines 1,3 Milliarden Pfund schweren Rekapitalisierungsplans.
Die neue Schmiedehalle überragt die umliegenden Gebäude um mehr als zehn Meter, die Stahlkonstruktion befindet sich bereits in der Hauptmontagephase. Die dazugehörige neue Zerspanungswerkstatt an der Weedon Street, deren Stahlbauarbeiten kurz vor dem Abschluss stehen, wird nach ihrer Fertigstellung 24 große Werkzeugmaschinen beherbergen, darunter eine der weltweit größten Vertikaldrehmaschinen. Diese Bauvorhaben verändern das Gesicht des traditionellen Produktionszentrums von Sheffield grundlegend und lassen das benachbarte Einkaufszentrum Meadowhall sowie den IKEA-Markt in ihrer Dimension verblassen.

Chief Operating Officer Gareth Barker erklärte, dass die neue Schmiedepresse und die Zerspanungswerkstatt planmäßig voranschreiten. Der Rohbau soll voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, im Winter beginnen die Fassadenarbeiten. Die 13.000-Tonnen-Schmiedepresse wird die Produktionskapazität des Unternehmens erheblich steigern, mit Schwerpunkt auf der Herstellung hochkomplexer Schmiedeteile für Bereiche wie Energiegewinnung und große Infrastrukturprojekte. Ihre Druckparameter erreichen industrielles Spitzenniveau und erfüllen die strengen Normen für die Fertigung nuklearer Komponenten.
Die Unternehmensgeschichte reicht bis ins Jahr 1776 zurück, als George Naylor in Sheffield einen Tiegelstahlofen errichtete und die Stahlproduktion aufnahm. 1983 fusionierten Unternehmen wie Johnson, Firth Brown zum heutigen Konzern, wobei das heutige Betriebsgelände bereits seit 1863 von Stahlunternehmen genutzt wird. Der aktuelle Rekapitalisierungsplan umfasst nicht nur Hardware-Modernisierungen, sondern auch die Neustrukturierung des Mitarbeiter-Qualifizierungssystems, um sicherzustellen, dass die Auszubildenden die Prozessparameter-Steuerung für den Betrieb der Weltklasse-Anlagen beherrschen.
Das Vorhaben wird von sieben internationalen Ingenieurunternehmen unterstützt, darunter McLaughlin & Harvey und Arup. Die Lage des Projekts direkt an der Midland Main Line unterstreicht die logistischen Vorteile. Die neue Produktionslinie wird die technologische Souveränität Großbritanniens im Bereich der Spezialstahl-Schmiedetechnik stärken, deren Produkte bei der Herstellung strategischer Ausrüstung wie Tiefsee-Bohrplattformen und großen Turbinen zum Einsatz kommen können.
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