de.wedoany.com-Bericht: Das verarbeitende Gewerbe in Süd-Louisiana erlebt aufgrund eines starken Anstiegs von Bundes-Schiffbauaufträgen eine Renaissance, die vom traditionellen Schiffbau über autonome Schiffe bis hin zu Polar-Eisbrechern reicht. Dieser Wandel verändert die wirtschaftliche Struktur einer Region, die lange Zeit stark von der Offshore-Öl- und Gasindustrie abhängig war.
Saronic Technologies kündigte Ende 2025 eine Investition von 300 Millionen US-Dollar an, um sein Werk in Franklin um 30.000 Quadratmeter zu erweitern. Die Fertigstellung ist für Ende 2026 geplant. Nach der Inbetriebnahme im Jahr 2027 soll das Werk eine jährliche Produktionskapazität von 20 autonomen Überwasserschiffen des Typs Marauder haben und rund 1.500 Arbeitsplätze schaffen. Das Werk wurde Anfang 2025 von Gulf Craft übernommen. Saronic arbeitet zudem mit Hornbeck Offshore Services aus Covington zusammen, um die Technologie autonomer Schiffe in die Bereiche maritime Energie und Verteidigungsdienstleistungen einzubringen.
Die Werke von Metal Shark in Jeanerette und Franklin profitierten von der Übernahme durch Magnet Defense aus Miami im Januar dieses Jahres. Die Integration beschleunigte den Wandel von der Prototypenentwicklung zur Massenproduktion. Thoma-Sea Marine Constructors in Lockport baut derzeit zwei NOAA-Forschungsschiffe, und Conrad Shipyard arbeitet mit Blue Water Autonomy aus Boston an der Serienfertigung autonomer Überwasserschiffe.
Auch der traditionelle Schiffbau erhält starke Impulse. Bollinger Shipyards erhielt aufbauend auf dem Fast Response Cutter-Programm im Rahmen des „One Great Beautiful Act" von 2025 Mittel in Höhe von 2,1 Milliarden US-Dollar für den Bau neuer Polar-Eisbrecher – der Arctic Security Patrol Cutter. Der Wirtschaftswissenschaftler Loren Scott schätzt, dass die Mitarbeiterzahl der Werft von 650 auf fast 1.000 steigen könnte.
Die rasche Expansion wirft Bedenken hinsichtlich der Arbeitskräftereserven auf. Christy Zeringue, Präsidentin der regionalen Wirtschaftsentwicklungsorganisation COLAB, sieht die größte Herausforderung darin, die vielen neuen Stellen zu besetzen. Regionale technische Hochschulen arbeiten bereits mit Herstellern zusammen, um den künftigen Bedarf zu planen, und haben einen Plan zur Ausbildung von 500 Schweißern innerhalb von fünf Jahren vorgelegt. Zeringue ergänzte, dass die Kernkompetenzen – ob beim Schweißen von Offshore-Bohrinseln oder militärischen Patrouillenbooten – dieselben seien, was der Region einen einzigartigen Vorteil bei der Transformation der Arbeitskräfte verschaffe.
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