Trump unterzeichnet Dekret zur Erhöhung der Rindfleischimporte angesichts des 75-Jahres-Tiefs der US-Rinderherde und stark steigender Preise
2026-05-13 13:47
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de.wedoany.com-Bericht: US-Präsident Donald Trump wird ein Dekret unterzeichnen, das eine Erhöhung der Rindfleischimporte erlaubt. Derzeit ist die US-Rinderherde auf den niedrigsten Stand seit 75 Jahren gesunken, und die Rindfleischpreise steigen kontinuierlich und erreichen historische Höchststände. Trump hatte zuvor bereits Maßnahmen ergriffen, um die Rindfleischimporte aus Argentinien und Brasilien zu erhöhen, jedoch mit begrenzter Wirkung. Im April 2026 lagen die Rindfleischpreise um 12,1 % höher als im gleichen Monat 2025 und waren 16 % teurer als zu dem Zeitpunkt, als Trump im Januar 2025 ins Weiße Haus zurückkehrte.

Wie Reuters berichtet, machten Beamte des Weißen Hauses keine Angaben zu den Einzelheiten der beiden Durchführungsverordnungen. Kürzlich berichtete das „Wall Street Journal", dass Trump die Zollkontingente für Rindfleisch vorübergehend aussetzen werde, um mehr Rindfleisch zu niedrigeren Zöllen in die USA zu lassen. Die Markterwartung steigender Rindfleischimporte aus Brasilien setzt die US-Futures-Kontrakte für Lebendrinder unter Druck.

Der Rückgang der Rinderherde ist auf anhaltende Dürren zurückzuführen, die Weideland schädigten und die Futterkosten in die Höhe trieben, woraufhin die Rancher ihre Bestände drastisch reduzierten. Reuters berichtet: „Die hohen Rinderpreise veranlassen die Rancher zudem, Tiere zur Schlachtung zu verkaufen, anstatt sie für die Zucht zu behalten." Das US-Landwirtschaftsministerium schätzt, dass die USA im Jahr 2026 5,8 Milliarden Pfund Rindfleisch importieren werden – ein historischer Höchststand, 6 % mehr als 2025 und 25 % mehr als 2024. Der Großteil der Importe besteht aus magerem Rinderhackfleisch, das mit fettreicherem einheimischem Rindfleisch gemischt wird. Der Agrarökonom David Anderson von der Texas A&M University sagte gegenüber Reuters, dass erhöhte Importe den Burgerläden helfen könnten, Kosten zu senken, erwarte jedoch keinen signifikanten Rückgang der Verbraucherpreise.

Seit 2022 sind die US-Rindfleischimporte um 61,4 % gestiegen, während die US-Rindfleischproduktion im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 % und seit 2022 um 8,1 % zurückging. Die Veränderungen bei den Hauptlieferländern stellen sich wie folgt dar: Australien +251,1 %, Kanada +4,3 %, Brasilien +99,9 %, Mexiko -4 %, Neuseeland +37,2 %, Uruguay +158,8 %.

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