de.wedoany.com-Bericht: Die italienische Regierung arbeitet an einem ressortübergreifenden Dekret zur Bereitstellung der Mittel für die Verlängerung der U-Bahn-Linie M5 bis nach Monza. Die Verlängerung sieht elf neue Stationen von der derzeitigen Endstation Bignami aus vor und verbindet die Städte Mailand und Monza miteinander. Ziel ist es, die derzeitige Abhängigkeit von den Regionalzügen von Trenord zu verringern.

Die Gesamtinvestition für das Projekt wird auf rund 2 Milliarden Euro geschätzt. Da die zuvor bereitgestellten Mittel aufgebraucht waren, ruhte das U-Bahn-Projekt im vergangenen Jahr; die Finanzierungslücke belief sich auf etwa 576 Millionen Euro. Der Finanzierungsplan sieht eine Umschichtung verschiedener Ressourcen vor: Die Stadt Mailand überträgt rund 400 Millionen Euro, die ursprünglich für die Verlängerung der Linie M4 nach Segrate vorgesehen waren, auf die U-Bahn-Linie M5, weitere 70 Millionen Euro stammen aus Mitteln für den Ausbau von Parkplätzen an der Linie M1. Die Region Lombardei stellt 10 Millionen Euro bereit, das italienische Infrastrukturministerium 100 Millionen Euro.
Nach Genehmigung des Dekrets wird das U-Bahn-Projekt an die Konferenz Staat-Regionen zur Stellungnahme überwiesen. Der Mailänder Bürgermeister Beppe Sala und der Bürgermeister von Monza, Paolo Pilotto, hoffen, dass das Dokument auf der Sitzung am 21. Mai behandelt wird. Ziel der lokalen Verwaltungen ist es, die Ausschreibung für das U-Bahn-Projekt bis zum 30. Juni zu veröffentlichen, anschließend die Aufträge zu vergeben und die Verträge zu unterzeichnen, woraufhin eine sechsmonatige Phase der Baustellenvorbereitung folgt. Die endgültige Fertigstellung des Projekts ist für das Jahr 2033 vorgesehen.
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