Die Tarragona Port Authority schreibt in Tarragona, Spanien, den Bau einer 300-kWp-Photovoltaikanlage aus
2026-05-18 15:47
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de.wedoany.com-Bericht: Die spanische Hafenbehörde von Tarragona hat eine Ausschreibung für eine neue Photovoltaikanlage gestartet, bei der Solarmodule auf den Dächern der Lagerhallen 1 bis 4 am Costa-Kai installiert werden sollen. Die Investition beläuft sich auf über 770.000 Euro, und nach Fertigstellung wird die Anlage 300 Kilowatt peak grünen Strom erzeugen, der zur Deckung eines Teils des Energiebedarfs des Hafengebiets dient.

Das Projekt wird zu 40 % vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert und soll innerhalb von vier Monaten nach Baubeginn abgeschlossen sein. Der Standort der Anlage wurde auf den Dächern der vier Kais gewählt, die dem Meer am nächsten liegen, da diese Bereiche die beste Ausrichtung und die längste Sonneneinstrahlung aufweisen, was zur Steigerung der Stromerzeugungseffizienz beiträgt.Photovoltaikanlage auf den Dächern der Lagerhallen am Costa-Kai

Im Rahmen des Projekts werden 708 Photovoltaikmodule installiert, davon jeweils 165 auf den Lagerhallen 1 und 4 sowie jeweils 189 auf den Lagerhallen 2 und 3. Um die Dachkonstruktion zu entlasten und die Gebäudesicherheit zu gewährleisten, sind die Module in ultraleichter Bauweise ausgeführt, wiegen jeweils nur 7,2 Kilogramm und sind damit 62 % leichter als herkömmliche Module. Die Module werden mit einem mechanisch-chemischen Klebesystem auf dem Dach befestigt, sodass keine Vorabkonstruktion oder Bohrungen erforderlich sind und Abdichtungsprobleme vermieden werden.

Die 300 Kilowatt peak Leistung der neuen Anlage addieren sich zu den bereits von der Hafenbehörde produzierten 750 Kilowatt sauberer Energie, wodurch die gesamte installierte Photovoltaikleistung der Tarragona Port Authority auf über 1 Megawatt peak steigt. Die Anlage dient vorrangig dem Eigenverbrauch, wobei der erzeugte Strom zunächst den eigenen Bedarf der Hafenbehörde deckt und überschüssige Energie in das öffentliche Verteilnetz eingespeist wird.

Derzeit hat die Hafenbehörde bereits an den Kais 1 und 2 des Costa-Docks, am Verwaltungsgebäude, am Ruderclub, an der Grenzkontrollstelle, am Sitz der Steuerbehörde, am Zertifizierungszentrum, an den Pergolen des Parkplatzes des Kreuzfahrtterminals und am Gebäude der Hafenpolizei Photovoltaikanlagen installiert. Darüber hinaus laufen derzeit Verstärkungsarbeiten an den Dächern der Liegeplätze A, B und C am Kastilien-Kai, wo die Installation einer zusätzlichen 600-Kilowatt-peak-Photovoltaikanlage geplant ist. Die Hafenbehörde prüft zudem die Möglichkeit, auf dem Parkplatz neben dem Verwaltungsgebäude Photovoltaikmodule mit einer Leistung von 200 Kilowattstunden zu installieren. Durch diese Maßnahmen wird sich die gesamte Photovoltaikleistung der Hafenbehörde nahezu 2 Megawatt nähern.

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