Griechische Alpha Bulkers bestellt 2 Capesize-Massengutfrachter bei Chinas Hengli Heavy Industry
2026-05-18 15:48
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de.wedoany.com-Bericht: Die griechische Reederei Alpha Bulkers unter der Leitung von Anna Angelicoussis hat bei einer privaten chinesischen Werft 2 Capesize-Massengutfrachter bestellt.

Griechische Medien berichten unter Berufung auf Schiffsmakler und Marktquellen, dass Alpha Bulkers die beiden Capesize-Massengutfrachter bei Hengli Heavy Industry bestellt hat. Demnach soll Hengli Heavy Industry derzeit attraktivere Liefertermine anbieten als andere große chinesische Werften.

Einzelheiten zu dieser Bestellung wurden nicht bekannt gegeben. Hengli Heavy Industry hatte am 30. April bekannt gegeben, im April insgesamt 18 Neubauten akquiriert zu haben, darunter 8 Capesize-Massengutfrachter mit 181.000 dwt. Es ist noch nicht bekannt, ob diese neuen Schiffe Teil dieses Projekts sind.

Als unbestrittener „Dark Horse" der Schiffbauindustrie hielt Hengli Heavy Industry zum 31. März 2026 Aufträge über 284 neue Schiffe im Wert von 27,513 Milliarden US-Dollar, die gängige Schiffstypen wie Massengutfrachter, Containerschiffe und Tanker umfassen. Der Anteil der höherwertigen Container- und Tankerbestellungen liegt bei über 60 %. Zusammen mit den 18 im April 2026 neu unterzeichneten Aufträgen beläuft sich der Auftragsbestand von Hengli Heavy Industry nun auf über 300 Schiffe. Seit Beginn des Jahres 2026 hat das Auftragsvolumen für Neubauten bei Hengli Heavy Industry bereits das Niveau des gesamten Jahres 2025 übertroffen.

Aufgrund der starken Marktnachfrage und des kontinuierlich steigenden Auftragsbestands arbeiten die bestehenden Kernliegeplätze, Sektionswerkstätten, Montageflächen und Ausrüstungswerkstätten von Hengli Heavy Industry durchgehend unter Volllast. Die Produktionsplanung für die Kernliegeplätze deckt bereits die nächsten 3-4 Jahre ab. Aus diesem Grund plant das börsennotierte Mutterunternehmen Songfa Co., Ltd., 7 Milliarden Yuan für Kapazitätserweiterungen zu beschaffen.

Hengli Heavy Industry verfügt derzeit über 10 Liegeplätze, die gleichzeitig Schiffe mit einer Tragfähigkeit von unter 200.000 dwt produzieren können, und 8 Liegeplätze für Schiffe mit über 200.000 dwt. Üblicherweise beträgt die Belegungsdauer eines Liegeplatzes pro Schiff 3-4 Monate. Bei erfolgreicher Umsetzung des Investitionsprojekts wird sich die Anzahl der Liegeplätze auf 22 erhöhen, darunter 10 für den gleichzeitigen Bau von Schiffen unter 200.000 dwt und 12 für Schiffe über 200.000 dwt.

Auf der Reedereiseite betreibt Alpha Bulkers derzeit 33 Massengutfrachter, von denen 10 Capesize- und Newcastlemax-Frachter sind. Das Unternehmen modernisiert derzeit seine Capesize-Flotte und hat kürzlich seinen ältesten Capesize-Frachter, die „Antonis Angelicoussis", verkauft, die anschließend umbenannt und von einem neuen Eigner betrieben wird.

Die jüngsten Ablieferungen von Capesize-Frachtern an Alpha Bulkers datieren aus dem Jahr 2016, insgesamt 4 Schiffe. Die übrigen 11 Frachter dieses Typs wurden zwischen 2008 und 2011 abgeliefert und sind daher relativ alt.

Im Jahr 2025 sorgte Alpha Bulkers mit der Einleitung eines Neubauprogramms über 11 Containerschiffe für Aufmerksamkeit, was den offiziellen Einstieg des Unternehmens in das Containerschiffsegment markierte. Im Bereich der Massengutfrachter waren die letzten Neuzugänge zwei Ultramax-Frachter, die 2025 in die Flotte aufgenommen wurden.

Mit Blick auf den Gesamtmarkt ist die Auftragstätigkeit für Capesize-Massengutfrachter in den letzten Monaten stark gestiegen, wobei griechische Reeder die Hauptauftraggeber sind.

So hat beispielsweise die internationale Massengutfrachter-Reederei Safe Bulkers kürzlich einen 182.000 dwt-Frachter von einer japanischen Werft erworben und bei derselben Werft drei 82.000 dwt-Frachter zur Erweiterung des Kamsarmax-Auftragsbestands gekauft. Auch griechische Reeder wie Enesel und Neda Maritime haben Capesize-Frachter bei Hengli Heavy Industry bestellt.

Daten von Xclusiv Shipbrokers zeigen, dass im ersten Quartal 2026 insgesamt 26 Capesize-/Newcastlemax-Frachter bestellt wurden, verglichen mit nur 13 im Vorjahreszeitraum. 12 davon wurden von griechischen Reedern bestellt, die im Vorjahr in diesem Segment noch fast vollständig abwesend waren. Bis Ende April näherte sich das Verhältnis von Auftragsbestand zu Flottenbestand (gemessen in dwt) bei Capesize-Frachtern der Marke von 15 %.

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