de.wedoany.com-Bericht: Maersk hat eine Erhöhung des Notfallzuschlags für Fracht vom indischen Subkontinent zu Märkten in Lateinamerika angekündigt. Diese neuen Tarife, die auf die Bewältigung aktueller logistischer Herausforderungen abzielen, betreffen die Handelsströme an der Ost- und Westküste des südamerikanischen Kontinents sowie die Karibik und Mittelamerika.

Auf den Routen zur Ostküste Südamerikas treten die Zuschläge ab dem 25. Juli 2026 in Kraft, wobei die genauen Beträge je nach Abgangshafen variieren. Für Fracht aus Nordwestindien und Pakistan beträgt der Zuschlag für einen 20-Fuß-Trockencontainer 3.000 USD und für einen 40-Fuß-Container 2.600 USD. Für Fracht aus Süd- und Ostindien steigt der Zuschlag auf 3.200 USD für 20-Fuß- und 3.000 USD für 40-Fuß-Container; für Sendungen aus Bangladesch, Sri Lanka und den Malediven beträgt der Zuschlag 2.100 USD bzw. 1.900 USD. In allen Fällen ist der Zuschlag für 40-Fuß-Kühlcontainer auf dieser Route am höchsten und liegt zwischen 3.700 und 3.800 USD.
Für die Routen zur Westküste Südamerikas tritt dieser Zuschlag ebenfalls am 25. Juli 2026 in Kraft. Für Nordwestindien und Pakistan werden für kleine und große Container 3.750 USD bzw. 3.550 USD erhoben; für Süd- und Ostindien betragen beide Größen einheitlich 3.950 USD; für Bangladesch, Sri Lanka und die Malediven liegen die Beträge bei 2.850 USD bzw. 2.650 USD. Für bestimmte Häfen in Puerto Rico und Kolumbien wird die Umsetzung der gleichen Tarife jedoch um zwei Wochen auf den 4. August 2026 verschoben. Für 40-Fuß-Kühlcontainer in die gesamte westliche Region beträgt der Zuschlag 3.950 bis 4.550 USD.
Maersk stellte klar, dass diese Notfallzuschläge nicht nur für Standard-Trockencontainer gelten, sondern in gleicher Höhe auch für Spezialausrüstung (wie Open-Top- oder Flat-Rack-Container), Kundencontainer sowie für abgeschaltete Kühlcontainer, die für den Transport von Trockengut verwendet werden. Das Unternehmen erinnerte daran, dass die endgültige Umsetzung der Zuschläge der behördlichen Prüfung und Genehmigung in den jeweiligen Ländern bedarf und dann direkt auf den Kundenrechnungen ausgewiesen wird.










