de.wedoany.com-Bericht: Ein Forschungsteam der Universität Wien hat eine Studie veröffentlicht, die eine signifikante Verschiebung der globalen Verbreitungsschwerpunkte invasiver Pflanzen bis zum Ende des 21. Jahrhunderts prognostiziert: Derzeit ist etwa ein Drittel der Landfläche bereits ein Invasions-Hotspot, hauptsächlich in subtropischen und warmgemäßigten Zonen (einschließlich großer Teile Europas). Zukünftig werden sich diese Hotspots jedoch in kältere Regionen Mitteleuropas und in polare Gebiete verlagern, während subtropische, semiaride Regionen aufgrund zunehmender Hitze und Trockenheit schrumpfen. Für Europa wird eine weitere Ausbreitung von Ambrosia und Robinie erwartet, und selbst in abgelegenen nördlichen und polaren Gebieten wird die Anfälligkeit der ursprünglichen Ökosysteme zunehmen.
Die Studie kombiniert Verbreitungsdaten von 9701 gebietsfremden Pflanzenarten mit ökologischen Indikatoren und analysiert mittels hochpräziser Modellierung das aktuelle und zukünftige Invasionsrisiko unter verschiedenen Szenarien des Klima- und Landnutzungswandels. Die Ergebnisse zeigen, dass sich auch die Artenzusammensetzung der invasiven Pflanzen verändern wird: Neue, an die Klimaerwärmung angepasste Arten werden auftreten und so in dicht besiedelten Gebieten die negativen Auswirkungen auf die lokale Biodiversität und die menschliche Gesundheit verstärken. Die entsprechenden Ergebnisse wurden unter dem Titel „The global geography of plant invasion risk under future climate and land-use changes" in der Fachzeitschrift Nature Ecology & Evolution veröffentlicht.
Weitere Diskussionen über invasive Arten bietet die wissenschaftliche Konferenz „Invasive Arten als potenzielle Bedrohung für die biologische Sicherheit Russlands: Herausforderungen und Risiken", die vom 26., 28. und 29. Mai 2026 am Allrussischen Zentrum für Pflanzenquarantäne (ФГБУ „Всероссийский центр карантина растений") stattfinden wird. Die Konferenz umfasst den Themenschwerpunkt „Pflanzenschutz und Quarantäne: Biologie und Bekämpfung invasiver Arten".
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