JBS-Chef erklärte am 13. Mai in New York: US-Senkung der Rindfleisch-Importzölle ist vorteilhaft für Brasilien und die USA
2026-05-15 11:59
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de.wedoany.com-Bericht: JBS-Chef Gilberto Tomazoni erklärte bei einer Veranstaltung in New York, dass die Senkung der US-Importzölle auf Rindfleisch sowohl dem brasilianischen als auch dem US-amerikanischen Markt zugutekommen werde. Die Rindfleischmärkte beider Länder ergänzten sich, und dieser Schritt trage dazu bei, die Bedingungen für US-Verbraucher, brasilianische Viehzüchter sowie US-Produzenten zu verbessern.

Tomazoni äußerte diese Ansicht während einer Podiumsdiskussion zu Handelsbeziehungen auf dem dritten Valor Brasilien-USA-Gipfel. Derzeit stammen 50 % des weltweiten Umsatzes von JBS aus den USA, wo das Unternehmen seit 20 Jahren tätig und in 31 Bundesstaaten vertreten ist.

Der US-Rindfleischmarkt befindet sich in einem Zyklus rückläufigen Schlachtviehangebots, die Preise für Mastrinder sind stark gestiegen, und die Gewinnmargen der Verarbeitungsbetriebe in Nordamerika stehen unter Druck. Der weltweite Gewinnrückgang von JBS im ersten Halbjahr war auf operative Probleme im Nordamerikageschäft zurückzuführen. Tomazoni ist der Ansicht, dass solche Situationen in der Branche zyklisch normal seien und entlang der gesamten Lieferkette gesteuert werden müssten.

Er wies darauf hin, dass die Lieferkette der Fleischindustrie lang und komplex sei und steigende Produktionskosten alle Beteiligten vom Viehzüchter bis zum Einzelhändler beträfen. Das Management dieser Schwankungen gehöre zum normalen Geschäftsbetrieb des Unternehmens. Die geografische Diversifizierung sei der Schlüssel für JBS, um solche Auswirkungen auszugleichen.

Bezüglich des Nahostkonflikts erklärte Tomazoni, dass die Rindfleischlieferungen in die dortigen Märkte nicht unterbrochen worden seien, das Unternehmen jedoch seine Logistikstrategie angepasst habe – es setze nun auf inländische Transportwege, um die Endverbraucher zu erreichen. Brasilien sei ein wichtiger Rindfleischlieferant für den Nahen Osten. Obwohl die Logistikkosten gestiegen seien, wachse gleichzeitig die Nachfrage, und der Markt decke die zusätzlichen Kosten ab.

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