Digital Realty eröffnet das Rechenzentrum BCN1 in Barcelona: 14 Megawatt Kapazität für KI- und Cloud-Geschäft
2026-05-26 14:11
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de.wedoany.com-Bericht: Kürzlich hat Digital Realty sein erstes Rechenzentrum BCN1 in Barcelona, Spanien, offiziell in Betrieb genommen. Die Anlage befindet sich im Innovationsviertel Sant Adrià de Besòs, verfügt über eine geplante Gesamtkapazität von 14 Megawatt und wird die Präsenz von Digital Realty auf der Iberischen Halbinsel und im Mittelmeerraum weiter ausbauen.

Die Eröffnung von BCN1 stärkt die Rolle Barcelonas als Knotenpunkt für digitale Infrastruktur in Südwesteuropa. Bei dieser Anlage geht es nicht nur um die reine Vergrößerung der Colocation-Fläche, sondern vielmehr um die Schaffung eines neuen Vernetzungsstandorts, der auf Latenzarmut, Cloud-Service-Zugang, KI-Workloads und standortübergreifende Datenübertragung ausgerichtet ist. Offiziellen Angaben von Digital Realty zufolge ist das Rechenzentrum in Barcelona als Konnektivitätsdrehkreuz für das westliche Mittelmeer positioniert, das die Iberische Halbinsel, Frankreich, Nordafrika und das transatlantische Seekabelnetz verbindet und einen latenzarmen, ausfallsicheren transkontinentalen Zugang für Cloud-, KI- und Daten-Workloads bietet.

Dieses Rechenzentrum hat eine geplante Kapazität von 14 Megawatt und bietet Konnektivitätsdienste für mehrere Netzbetreiber. Der Standort in der Nähe wichtiger globaler Kommunikationsrouten ermöglicht eine latenzarme Datenübertragung zwischen Amerika, Europa, Nordafrika, dem Nahen Osten und Asien. Für multinationale Unternehmen, Cloud-Service-Provider, Content-Plattformen, Finanzinstitute und KI-Anwendungskunden liegt der Wert dieser Art von vernetzten Rechenzentren darin, Rechenressourcen, Netzwerkanbindung, Cloud-Plattformen und Datenaustausch in einer einzigen Einrichtung zu bündeln, um standortübergreifende Datenumwege zu reduzieren und die Zugriffseffizienz für Hybrid-Cloud- und Multi-Cloud-Architekturen zu verbessern.

BCN1 ergänzt zudem die bestehenden Anlagen von Digital Realty in Marseille. Marseille ist seit langem ein wichtiger Knotenpunkt für den Datenverkehr im Mittelmeerraum und die Anlandung von Seekabeln. Die neue Anlage in Barcelona, die an die dort anlandenden Seekabel angeschlossen ist und mit Marseille vernetzt wird, kann in Kombination mit den grenzüberschreitenden Glasfaserleitungen zwischen Marseille und Frankfurt die regionale Netzwerkredundanz und -stabilität erhöhen. Digital Realty erklärt, dass die Seekabelverbindung zwischen Barcelona und Marseille sowie die grenzüberschreitenden Glasfaserverbindungen die Rolle Barcelonas im regionalen und internationalen Datenverkehr weiter stärken werden.

Die Nachfrage nach KI und Cloud Computing ist ein wichtiger Hintergrund für die Inbetriebnahme dieses Projekts. Da Unternehmen Modelltraining, Inferenzdienste, Data Lakes, Backup- und Disaster-Recovery sowie Anwendungssysteme auf verschiedene Regionen verteilen, sind Rechenzentren nicht mehr nur Orte für die zentrale Bereitstellung von Servern, sondern übernehmen die Rolle einer Infrastruktur für Rechenleistung, Konnektivität, Daten-Compliance und Geschäftskontinuität. Barcelona profitiert derzeit von der wachsenden Nachfrage auf dem Rechenzentrumsmarkt, steigenden Investitionen in die Netzanbindung und der Verlegung von Seekabelsystemen mit hoher Kapazität. Öffentlichen Berichten zufolge landen Seekabel wie 2Africa und Medusa in Barcelona an, was die lokale Konnektivität verbessern und den Ausbau der Rechenzentrumskapazität der Stadt bis 2030 vorantreiben wird.

Nachhaltigkeit wurde ebenfalls in den Designrahmen von BCN1 integriert. Digital Realty gibt an, dass die Anlage gemäß den Anforderungen des Climate Neutral Data Centre Pact, an dem das Unternehmen beteiligt ist, gebaut wurde und die Energieeffizienz über dem Branchenstandard liegt; das Projekt setzt auf fortschrittliche Strom- und Kühlarchitekturen, Vereinbarungen zur Nutzung erneuerbarer Energien und verwendet HVO100-Kraftstoff für die Notstromgeneratoren. Für europäische Rechenzentrumsprojekte werden Stromherkunft, Kühleffizienz, Notstromversorgung und Klimaneutralitätsverpflichtungen zunehmend zu wichtigen Indikatoren bei der Standortwahl, der Kundenakquise und der Kommunikation mit Regulierungsbehörden.

Zu den weiteren Projektschritten gehören der Kundeneinzug in BCN1, der Zugang für Netzbetreiber, die Bereitstellung von Cloud- und KI-Workloads, der koordinierte Betrieb mit den Verbindungen nach Marseille und Frankfurt sowie der künftige Kapazitätsausbau der Rechenzentren in Barcelona. Derzeit bestätigt ist, dass Digital Realty mit BCN1 sein erstes Rechenzentrum in Barcelona mit einer geplanten Kapazität von 14 Megawatt in Betrieb genommen hat; öffentlich zugängliche Informationen enthalten keine konkreten Kundenlisten, Mietgrößen, Serveranzahlen, den Umfang bereits eingesetzter KI-Rechenleistung oder einen Zeitplan für spätere Erweiterungen. Daher sollte nicht von bereits konkretisierten KI-Rechenleistungsaufträgen oder feststehenden Umsatzbeiträgen ausgegangen werden.

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