Spaniens autonome Regionen einigen sich auf die Verteilung der 7 Milliarden Euro für den staatlichen Wohnungsbauplan 2026–2030
2026-05-26 14:16
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de.wedoany.com-Bericht: Der Finanzierungsverteilungsplan für den staatlichen Wohnungsbauplan 2026–2030 wurde von allen autonomen Regionen Spaniens einstimmig angenommen. Der Plan sieht ein Gesamtinvestitionsvolumen von 7 Milliarden Euro vor. In der vergangenen Woche wurde auf der Sektorkonferenz für Wohnungsbau und städtische Agenda eine Einigung über die endgültige Mittelverteilung des Plans erzielt.

Der neue Rahmen wird im Jahr 2026 800 Millionen Euro mobilisieren und die staatliche Gesamtfinanzierung im Zeitraum 2026–2030 auf 4,2 Milliarden Euro erhöhen. Gemäß dem im Plan festgelegten Modell der gemeinsamen Verantwortung werden die autonomen Regionen zudem eine ergänzende Finanzierung von mindestens 2,8 Milliarden Euro bereitstellen.

Der regionale Verteilungsschlüssel für 2026 sieht wie folgt aus: Andalusien erhält 136,8 Millionen Euro, die Autonome Gemeinschaft Madrid 127,2 Millionen Euro, Katalonien 116 Millionen Euro und die Valencianische Gemeinschaft 91,2 Millionen Euro. Galicien wird 45,6 Millionen Euro erhalten, Kastilien-León 43,2 Millionen Euro, die Kanarischen Inseln 42,4 Millionen Euro, die Region Murcia 35,2 Millionen Euro, Kastilien-La Mancha 32 Millionen Euro und Aragonien 30,4 Millionen Euro.

Die autonomen Regionen einigen sich auf die Verteilung der Mittel für den staatlichen Wohnungsbauplan 2026–2030

Die Verteilung für das Jahr 2026 umfasst zudem: Asturien 26,4 Millionen Euro, Extremadura 24 Millionen Euro, die Balearen 19,2 Millionen Euro, Kantabrien 15,2 Millionen Euro, La Rioja 13,6 Millionen Euro sowie Ceuta und Melilla jeweils 0,8 Millionen Euro. Für den gesamten Zeitraum 2026–2030 wird die staatliche Finanzierung voraussichtlich betragen: Andalusien 718,2 Millionen Euro, Madrid 667,8 Millionen Euro, Katalonien 609 Millionen Euro und die Valencianische Gemeinschaft 478,8 Millionen Euro.

Die staatliche Finanzierung betrifft ferner: Galicien 239,4 Millionen Euro, Kastilien-León 226,8 Millionen Euro, die Kanarischen Inseln 222,6 Millionen Euro, die Region Murcia 184,8 Millionen Euro, Kastilien-La Mancha 168 Millionen Euro, Aragonien 159,6 Millionen Euro, Asturien 138,6 Millionen Euro, Extremadura 126 Millionen Euro, die Balearen 100,8 Millionen Euro, Kantabrien 79,8 Millionen Euro, La Rioja 71,4 Millionen Euro sowie Ceuta und Melilla jeweils 4,2 Millionen Euro.

Der Plan verdreifacht die von den autonomen Regionen verwalteten Mittel und legt ein Kofinanzierungsmodell fest, bei dem die spanische Regierung 60 % und die autonomen Regionen 40 % tragen. Das Ministerium für Wohnungsbau und städtische Agenda teilte mit, dass der endgültige Text nach 28 Sitzungen mit den autonomen Regionen sowie nach Treffen mit Körperschaften, gesellschaftlichen Gruppen und Experten ausgearbeitet wurde. In diesem Prozess gingen insgesamt 365 Stellungnahmen ein, die analysiert und in die endgültige Fassung des Plans aufgenommen wurden.

Die Gesamtinvestitionen fließen in drei Hauptrichtungen: Mindestens 40 % der Mittel sind für den Bau und Erwerb von Wohnraum vorgesehen, 30 % für die Sanierung bestehender Wohnungen und die restlichen 30 % für Schutzmaßnahmen für Gruppen und Gebiete mit größerem Bedarf.

Der Plan enthält Mechanismen, die sicherstellen, dass die mit diesen Mitteln errichteten Wohnungen dauerhaft geschützt bleiben, sowie eine Betrugsbekämpfungsklausel, die die Transparenz bei der Vergabe von Sozialwohnungen stärken soll.

Der Plan umfasst auch Maßnahmen zur Förderung des territorialen Zusammenhalts und schlägt die Entwicklung eines öffentlichen Datensystems vor. Dieses Instrument soll den Bürgern den Zugang zu echten und transparenten Informationen über Wohnraum erleichtern.

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