Cox errichtet neue Unternehmenszentrale im Hafen von Sevilla und revitalisiert rund 15.000 Quadratmeter Industriegebiet
2026-05-26 14:16
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de.wedoany.com-Bericht: Cox hat im Hafen von Sevilla das Projekt für seine neue Unternehmenszentrale vorgestellt, die im historischen Bereich des Tablada-Kanals entwickelt werden soll. Dieses Projekt gilt als Beispiel für Stadterneuerung und die Revitalisierung industriellen Erbes in Europa und zielt darauf ab, im künftigen Hafengebiet einen Unternehmenscampus der neuen Generation zu schaffen und die Verlagerung von Logistikaktivitäten nach Süden voranzutreiben.

Das Projektgelände befindet sich neben den Werften am Fluss Guadalquivir, in unmittelbarer Nähe zum historischen Zentrum Sevillas, der Kathedrale und der Plaza de España. Die Bauarbeiten werden ein Gebiet von fast 15.000 Quadratmetern revitalisieren, darunter etwa 10.000 Quadratmeter der Cox-Lagerhallen sowie 7.000 Quadratmeter der Lagerschuppen 7 und 8. Die Umgestaltung erfolgt unter Beibehaltung der maritim-hafenbezogenen Identität, wobei markante Elemente wie die Lagerschuppen mit Wellendach, die Kais und die Kräne erhalten bleiben.

Der Präsident der Hafenbehörde von Sevilla, Rafael Carmona, erklärte bei der Vorstellung, das Projekt sei ein Beispiel für „die Reichweite öffentlich-privater Partnerschaften als wirksames Instrument zur Förderung transformativer und nachhaltiger Initiativen". Er erinnerte daran, dass das Hafengebiet „als lebenswerter, inklusiver, nachhaltiger und vernetzter Raum konzipiert ist, in dem Hafenaktivitäten mit dem Kreuzfahrtterminal koexistieren, Räume für die Bürger geschaffen werden und die Umgebung zugänglich, fußgängerfreundlich und verkehrsgünstig ist".

Der Bürgermeister von Sevilla, José Luis Sanz, der amtierende Industrieminister Jorge Paradela sowie der Executive Chairman von Cox, Enrique Riquelme, nahmen an der Veranstaltung teil und betonten den strategischen Wert des Projekts für die Stadt und das Hafenumfeld. Riquelme erläuterte, diese Zentrale verkörpere ein Unternehmensmodell, das „Innovation, Nachhaltigkeit und das Wohlbefinden der Menschen integriert und gleichzeitig die Transformation der Stadt fördert".

Das vom internen Team von Cox entworfene Projekt konzentriert sich auf eine respektvolle Sanierung des Industriekomplexes und verbindet Denkmalschutz, technologische Innovation und Nachhaltigkeit. Die Umgestaltung bewahrt die ursprüngliche Struktur der Gebäude und passt sie an moderne Arbeitsweisen an. Im Jahr 2026 jährt sich die Eröffnung des Tablada-Kanals zum 100. Mal, wodurch das Projekt seine historische Bedeutung unterstreicht und eine neue Phase der Modernisierung für die Stadt einleitet.

Die neue Zentrale wird als flexibler, heller und offener Unternehmenscampus mit Kollaborationsbereichen, Ruhezonen, multifunktionalen Umgebungen und Grünflächen gestaltet. Auf dem Gelände werden zudem Sportanlagen, Gastronomiebereiche, Außenbereiche und nachhaltige Mobilitätslösungen geschaffen, um ein gesundes und mit der Stadt verbundenes Arbeitsumfeld zu fördern. Im Hinblick auf die Nachhaltigkeit wird das Projekt effiziente Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik, intelligente Beleuchtung, Wasserrecyclingsysteme und Photovoltaikanlagen für erneuerbare Energien integrieren, um den CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Das Gebäude wird zudem mit fortschrittlicher Überwachungstechnologie ausgestattet und zu einer mit dem globalen Betrieb von Cox vernetzten Infrastruktur.

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