de.wedoany.com-Bericht: Vom 5. bis 13. Juni dieses Jahres wird das Vätternrunden-Radrennen rund um den schwedischen See Vättern auf plastikfreie Pappbecher der Duni Group setzen. Gleichzeitig plant der Konzern den Probebetrieb einer speziellen Kompostierungslösung für Lebensmittel- und Verpackungsabfälle.

Duni Group und die Veranstalter hoffen, durch diese Maßnahme den Plastikverbrauch zu reduzieren und die Abfälle effizienter im Kreislauf zu behandeln. Der Kompostierungs-Pilotversuch findet an der Verpflegungsstation in Jönköping statt, wo die anfallenden Lebensmittel- und Verpackungsabfälle direkt vor Ort verarbeitet werden. Laut Statistik wird Duni Group während der Veranstaltung voraussichtlich rund 125.000 speziell für stark frequentierte und schnelle Abläufe konzipierte Pappbecher bereitstellen. An der Verpflegungsstation in Jönköping, wo etwa 12.000 Mahlzeiten ausgegeben werden, kommen kompostierbare Verpackungen und ein Kompostiergerät von Duniform zum Einsatz. Diese Verpackungen sind speziell für die lokale Kompostierung ausgelegt, sodass Lebensmittel- und Verpackungsabfälle in einem einheitlichen Prozess vor Ort behandelt und innerhalb von etwa 24 Stunden in nährstoffreiche Erde umgewandelt werden können.
Vätternrundan und Duni Group erklären, dass beide Seiten nach nachhaltigeren und ressourcenschonenderen Lösungen für große Sport- und Unterhaltungsveranstaltungen suchen möchten. Die Zusammenarbeit ist zunächst auf drei Jahre angelegt und schafft die Voraussetzungen für die langfristige Entwicklung, Erprobung und Skalierung nachhaltiger Lösungen.
In weiteren Entwicklungen im Bereich Papierverpackungen hat Ekoroll einen deckellosen Pappbecher für Heiß- und Kaltgetränke auf den Markt gebracht, bei dem Deckel und Trinköffnung in den Becher integriert sind. Der Becher ist mit einer wasserbasierten Beschichtung versehen, die Recycling und Kompostierung ermöglicht. Dieses Design soll die Anforderungen der bevorstehenden Novelle der „Verordnung über Kunststoffe und Kunststoffabfälle“ erfüllen und Kunden helfen, Steuern auf Kunststoffverpackungskomponenten zu vermeiden. Darüber hinaus hat das Startup Borro kürzlich bekannt gegeben, dass es 1,3 Millionen Euro eingesammelt hat und plant, sein digitales Pfandsystem für Mehrwegbecher in diesem Sommer weiter nach den Niederlanden, Deutschland und Frankreich auszurollen. Borro zufolge hat sein System bereits „Millionen“ von Bechern verarbeitet und wird derzeit von belgischen Fußballvereinen wie Club Brugge und KV Mechelen genutzt.
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