Royal College of Art leitet 1,1 Millionen Pfund schweres Projekt zur Entwicklung kostengünstiger Navigationshilfen
2026-06-02 16:44
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de.wedoany.com-Bericht: Das Royal College of Art (RCA) startet ein Designprogramm, das darauf abzielt, kostengünstige Navigationshilfen für kleine Inselentwicklungsländer und am wenigsten entwickelte Länder zu entwickeln, um die Sicherheit auf See zu verbessern.

Derzeit müssen Navigationshilfen den globalen Standards der International Organisation for Marine Aids to Navigation (IALA) entsprechen. Kosten, logistische Herausforderungen, Ressourcenknappheit und mangelndes lokales technisches Wissen können in Entwicklungsländern erhebliche Hindernisse darstellen.

Aus diesem Grund möchte das RCA mit lokalen Gemeinschaften zusammenarbeiten, um gemeinsam kostengünstige Navigationshilfen zu entwerfen und zu entwickeln, die vor Ort nachhaltig gebaut und gewartet werden können. Das Projektteam wird lokale Materialkenntnisse nutzen, um gemeinsam Lösungen zu entwerfen und zu fertigen.

Das Programm basiert auf einer internationalen Partnerschaft im Wert von 1,1 Millionen Pfund. Catherine Mulvihill, Geschäftsführerin der International Foundation for Aids to Navigation (IFAN), erklärte, dass zuverlässige Navigationshilfen in vielen kleinen Inselentwicklungsländern und am wenigsten entwickelten Ländern nicht nur für die Sicherheit auf See, sondern auch für Handel, Ernährungssicherheit, Konnektivität und wirtschaftliche Chancen von entscheidender Bedeutung sind. Wenn die Navigation sicherer ist, können Gemeinschaften freier gedeihen. Durch die Kombination von Designinnovation, technischem Fachwissen und lokalem Wissen hat dieses Projekt das Potenzial, gefährdeten Küstengemeinschaften praktikable und nachhaltige Lösungen zu bieten.

Die Prototypen werden getestet und validiert, um sicherzustellen, dass sie das gleiche hohe Maß an Zuverlässigkeit wie bestehende Lösungen bieten.

Diese Arbeit wird in Zusammenarbeit mit Hawkshill Consulting, dem RCA und der IALA durchgeführt und von der Lloyd's Register Foundation und der IFAN finanziert. Das Projekt läuft über drei Jahre und hat eine Gesamtfördersumme von 1,1 Millionen Pfund. Das RCA ist in seiner Eigenschaft als Umsetzungspartner der UN-Dekade der Meeresforschung für nachhaltige Entwicklung beteiligt.

Die Projektergebnisse werden dokumentiert, um einen Fahrplan für zukünftige praktische Anwendungen zu liefern.

Ashley Hall, Professor für Designinnovation an der RCA School of Design, wies darauf hin, dass in vielen Ländern die überwiegende Mehrheit der Waren auf dem Seeweg importiert wird. Da sich die Meeresumwelt verändert, ist die gemeinsame Entwicklung nachhaltiger Co-Design-Lösungen für eine sicherere Navigation von entscheidender Bedeutung. Er sagte, dies sei ein sehr aufregendes Projekt, das auf den Erfahrungen mit Design for Safety at Sea, New Economic Models for the Ocean und Engineering Design Innovation aufbaut.

Jan Przydatek, Technischer Direktor der Lloyd's Register Foundation, erklärte, dass die Behebung von Sicherheitslücken die Menschen sicherer mache und dieses Projekt dazu beitragen werde, diese Lücken durch die Entwicklung und Erprobung kostengünstiger, gemeinsam gestalteter Navigationshilfen für die Seefahrt zu schließen, während gleichzeitig die notwendigen Beweise generiert werden, um Regulierungsbehörden zu informieren und die Einhaltung von Standards zu stärken. Die Entwicklung lokaler Lösungen zur Erreichung globaler Sicherheitsstandards sei der Schlüssel zur Verbreitung von Sicherheit und spiegele die Mission wider, eine sicherere Welt zu schaffen.

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