Brüsseler Flughafen führt 2028–2029 neue Sicherheitstechnologie ein
2026-06-02 17:13
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de.wedoany.com-Bericht: Der Flughafen Brüssel (Brussels Airport) wird eine umfassende Modernisierung der Sicherheitskontrollen einleiten und neue Technologien einführen, die es den Passagieren ermöglichen, Flüssigkeiten und elektronische Geräte während der Kontrolle im Handgepäck zu belassen.

Das Projekt ist Teil der Modernisierungsstrategie des Flughafenterminals und sieht vor, zwischen 2028 und 2029 schrittweise die gesamte Sicherheits-infrastruktur im Abflugbereich zu ersetzen. Die Modernisierung umfasst die Installation von Körperscannern für die Passagierkontrolle sowie Computertomographie (CT)-Geräte für die Analyse von Handgepäck. Diese Technologie erzeugt hochpräzise 3D-Bilder und reduziert die Notwendigkeit, Laptops, Tablets, Mobiltelefone und andere elektronische Geräte während der Kontrolle herauszunehmen.

Arnaud Feist, CEO des Brüsseler Flughafens, erklärte, dass diese Investition darauf abziele, die Sicherheit zu erhöhen und das Nutzererlebnis zu verbessern. Er sagte: „Die Sicherheit unserer Passagiere und Mitarbeiter hat stets höchste Priorität. Mit dieser neuen Technologie werden wir nicht nur weiterhin für Sicherheit sorgen, sondern die Sicherheitskontrollen auch schneller und einfacher gestalten. Die neuen Scanner erhöhen zudem die Kapazität und bereiten uns auf jegliches Passagierwachstum in den kommenden Jahren vor.“

Derzeit müssen alle Passagiere, die vom Flughafen abfliegen, Metalldetektoren passieren und ihr Handgepäck einer Röntgenkontrolle unterziehen. Die geltenden Vorschriften verlangen, dass elektronische Geräte herausgenommen werden und die Mitnahme von Flüssigkeiten auf einen Liter pro Person beschränkt ist, wobei jeder Behälter maximal 100 ml fassen darf. Mit den neuen CT-Scannern können Reisende gemäß den geltenden EU-Vorschriften unbegrenzte Mengen an Flüssigkeiten mitführen, solange jeder Behälter nicht mehr als zwei Liter fasst.

Die Umsetzung erfolgt schrittweise, um die Betriebskontinuität zu gewährleisten. Im Juni wird ein erster Test eines Körperscanners durchgeführt. Anschließend wird der Flughafen die technische Planung vorantreiben und eine temporäre Kontrollplattform mit der neuen Technologie errichten. Diese Anlage wird 2028 in Betrieb genommen und die bestehenden Sicherheitsgeräte schrittweise ersetzen, ohne die Betriebskapazität zu beeinträchtigen. Der Plan sieht vor, dass bis zum Sommer 2029 alle 19 Sicherheitskontrollpunkte im Abflugbereich mit dem neuen System ausgestattet sind. Nach Abschluss dieser Phase wird der Flughafen die Modernisierung auf den Sicherheitsbereich für Transitpassagiere ausweiten.

Diese Maßnahme ist Teil des Hub 3.0-Plans des Flughafens, der darauf abzielt, die Betriebskapazität zu erweitern, die Passagierabläufe zu optimieren und seine Rolle als europäischer Drehkreuzflughafen zu stärken.

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