Tunnelbohrmaschine für Eisenbahntunnel Indore-Budni in Indien erreicht 100 Meter Vortrieb in Gebirgsklasse V
2026-06-03 09:42
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Im Rahmen des Eisenbahnstreckenprojekts Indore-Budni in Indien hat eine riesige Tunnelbohrmaschine innerhalb von zwei Monaten 100 Meter in der als Gebirgsklasse V bezeichneten schlechtesten Gesteinsformation vorgetrieben und damit die Anfangsphase des Baus durch extrem instabiles Gestein abgeschlossen.

In Indien hat eine Tunnelbohrmaschine die ersten 100 Meter eines Eisenbahntunnels im schlechtesten Gestein durchbrochen, das Ingenieure antreffen können

Unter normalen Bedingungen ist der Tunnelvortrieb bereits keine leichte Aufgabe, doch Gestein der Klasse V, die weichste, brüchigste und instabilste Kategorie, stürzt während des Aushubs kontinuierlich ein, anstatt stabil zu bleiben. Der Tunnel 2 (Túnel 2) des Projekts Indore-Budni wird genau in dieser Gesteinsschicht vorgetrieben. Die Fertigstellung der ersten 100 Meter in zwei Monaten mag nach begrenztem Fortschritt klingen, doch angesichts des ständigen Einsturzrisikos bei jedem Schritt ist dieser Baufortschritt beachtenswert.

Beim Vortrieb in hartem Gestein kann der Tunnel kurzzeitig von selbst stabil bleiben, was die Sicherung der Wände erleichtert. In Gestein der Klasse V hingegen ähnelt die Schicht verdichtetem, nassem Sand, der absackt und abrutscht und ein Verschüttungsrisiko birgt. Jeder vorgetriebene Meter muss sofort gesichert werden. Dies erfordert eine präzise Koordination zwischen Aushub, Sicherung und Vortrieb sowie eine kontinuierliche Kontrolle des Einsturzrisikos.

Riesiger Tunnelbohrmaschinenkopf mit Arbeitern daneben

Moderne Tunnelbohrmaschinen graben sich mit rotierenden Meißelköpfen vor und können gleichzeitig Gesteinsschutt abtransportieren und die Tübbinge einbauen. Bei Gestein der Klasse V muss jeder Vortriebsschritt berechnet werden, um Einstürze zu vermeiden; manchmal wird die Vortriebsgeschwindigkeit aus Sicherheitsgründen bewusst verlangsamt. Die 100 Meter unter diesen Bedingungen zu schaffen, zeigt die Fähigkeit des Ingenieurteams, Kraft und Feinsteuerung in Einklang zu bringen.

Ziel des Tunnelbaus ist die Verbesserung der regionalen Eisenbahnanbindung. Die Eisenbahnstrecke Indore-Budni verkürzt die Strecke durch den Tunnel, sodass Züge direkt durch den Berg fahren können, anstatt ihn zu umfahren, was die Effizienz des Personen- und Güterverkehrs steigert. Indien befindet sich derzeit in einer Phase intensiver Infrastrukturinvestitionen und beschleunigt die Modernisierung seines Verkehrsnetzes. Die Überwindung geologischer Hindernisse wie Gestein der Klasse V ist Teil dieses Prozesses und spiegelt die Planungsrichtung wider, Eisenbahnprojekte auch unter ungünstigen geologischen Bedingungen voranzutreiben.

Ein gerader Tunnel ermöglicht es Zügen, ihre Geschwindigkeit zu halten und größere Lasten zu tragen. Im Vergleich zu kurven- und steigungsreichen Strecken, die das Gelände umfahren, können über Jahrzehnte hinweg Treibstoff, Zeit und Verschleiß eingespart werden, was die hohen Aushubkosten ausgleicht. Das Festhalten an der Durchquerung des Berges selbst unter ungünstigen geologischen Bedingungen wie Gestein der Klasse V ist aus langfristiger betrieblicher Perspektive wirtschaftlich sinnvoll.

Arbeiterteam am Tunneleingang

Die weiteren Arbeiten am Tunnel 2 der Eisenbahnstrecke Indore-Budni müssen noch fortgesetzt werden, doch die ersten 100 Meter Vortrieb haben bewiesen, dass mit technischer Unterstützung selbst im schlechtesten Gestein ein erfolgreicher Bau möglich ist.

Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.

E-Mail: news@wedoany.com