de.wedoany.com-Bericht: Der norwegische Bohrunternehmer Dolphin Drilling hat mit einem nicht genannten Öl- und Gasbetreiber einen Vertrag unterzeichnet, um seine halbtauchernde Bohrplattform Borgland Dolphin auf dem britischen Festlandsockel (UKCS) einzusetzen.

Gemäß der unterzeichneten Absichtserklärung (LOI) beträgt der Auftragswert rund 239 Millionen US-Dollar, der voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2027 beginnen wird. Die feste Laufzeit erstreckt sich bis zum Ablauf der aktuellen besonderen regelmäßigen Überprüfung (SPS) der Plattform im Oktober 2031 und umfasst Mobilisierungs- und Demobilisierungsarbeiten. Der Vertrag enthält zudem eine Option auf eine Verlängerung um bis zu fünf Jahre und trägt zur SPS bei.
Die Plattform Borgland Dolphin wurde 1977 von Harland & Wolff gebaut, wiegt 18.000 Tonnen, ist 109 Meter lang und 67 Meter breit und wird von 12 stabilen Stützen getragen. Die Plattform wurde 1998/1999 einer umfassenden Modernisierung unterzogen und verfügt über eine maximale Bohrtiefe von 27.800 Fuß bei einer Wassertiefe von 1.476 Fuß. Im vergangenen Jahr wurde die Plattform von Repsol für einen Bohrvertrag mit sieben Bohrlöchern ausgewählt, mit der Option auf drei weitere Bohrlöcher.
Michael Boyd, CEO von Dolphin Drilling, erklärte, dass die Vertragsvergabe ein wichtiger Meilenstein für das Unternehmen sei und den Auftragsbestand auf rund 602 Millionen US-Dollar anhebe. Boyd betonte, dass der Vertrag dem Unternehmen eine langfristige Ertragstransparenz für seine beiden Plattformen in Großbritannien biete, die beide für die nächsten fünf Jahre feste Verträge haben. Er wies auch darauf hin, dass das Unternehmen mit dem gestärkten Auftragsbestand eine robustere und kosteneffizientere Betriebsplattform aufbaue, um nachhaltige Cashflows zu generieren und weitere Chancen auf dem Offshore-Bohrmarkt zu nutzen.
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