Viva Energy erhält erneut Genehmigung für LNG-Importterminal in Geelong, Australien
2026-06-04 09:50
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Viva Energy gab am Dienstag über soziale Medien bekannt, dass die Umweltbehörde EPA des Bundesstaates Victoria die Entwicklungsgenehmigung für das geplante Erdgasterminal erteilt hat. Dies bezeichne man als „einen weiteren wichtigen Meilenstein für ein Projekt, das zur Sicherung der künftigen Erdgasversorgung Victorias beitragen wird".

Viva Energy erhält erneut Genehmigung für LNG-Importterminal in Geelong

Viva Energy wies darauf hin, dass diese Genehmigung ein wichtiger Schritt sei, um vor Baubeginn des Terminals die verbleibenden behördlichen Genehmigungen sowie die Zusagen von Kunden und Interessengruppen voranzutreiben. Angesichts der abnehmenden traditionellen Erdgasquellen werde das Projekt durch die Schaffung einer virtuellen Pipeline von LNG-Exportanlagen eine Schlüsselrolle bei der Stärkung der Energiesicherheit Victorias und des Südostens Australiens spielen. Das Unternehmen erklärte, das Projekt werde eine „zuverlässige" Erdgasversorgung für Haushalte, die Industrie und die Stromerzeugung gewährleisten, insbesondere in Spitzenlastzeiten.

Bereits im April hatte das geplante LNG-Terminal in Geelong von Viva Energy die formelle Genehmigung nach dem Bundesgesetz zum Schutz der Umwelt und der biologischen Vielfalt (EPBC Act) erhalten. Viva Energy erklärte, die EPBC-Genehmigung des Umweltministers bestätige, dass das geplante LNG-Terminal unter der Voraussetzung der Einhaltung der Auflagen und einer akzeptablen Umweltverträglichkeit vorangetrieben werden könne. Zuvor hatte die Regierung von Victoria bereits im Mai letzten Jahres eine positive Bewertung der Umweltverträglichkeitserklärung für dieses Energieinfrastrukturprojekt abgegeben.

Das Terminal soll die Technologie einer schwimmenden Speicher- und Regasifizierungseinheit (FSRU) nutzen. Im Jahr 2022 schloss Viva Energy mit GeelongPort eine kommerzielle Vereinbarung für das Projekt, die den Bau und die Bereitstellung der erforderlichen Kaianlagen und Liegeplätze für das LNG-Importterminal umfasst. Frühere Vereinbarungen betrafen auch Woodside und Hoegh LNG (heute Hoegh Evi), wobei Woodside die Buchung von Regasifizierungskapazitäten und Hoegh die Bereitstellung der FSRU für das Projekt plante.

Im März letzten Jahres beauftragte Viva Energy die LNG-Beratungsfirma Poten & Partners mit der Beschaffung der FSRU für das Projekt. Das neue Terminal benötigt ein Schiff mit einer Kapazität zwischen 160.000 und 180.000 Kubikmetern, das täglich bis zu 750 Millionen Standardkubikfuß Erdgas liefern kann.

Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.

E-Mail: news@wedoany.com