de.wedoany.com-Bericht: Der russische Automobilhersteller Avtovaz hat auf dem St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum 2026 eine überarbeitete Version des klassischen SUV Lada Niva Legend vorgestellt. Dieses seit 1977 produzierte und seit fast 50 Jahren ununterbrochen gefertigte Modell erhält ein bedeutendes Upgrade. Die äußere, kantige Form bleibt erhalten, doch die Karosseriestruktur und das Antriebssystem wurden umfassend erneuert. Das neue Fahrzeug wurde zusammen mit dem Serien-SUV Azimut und einem klassischen VAZ-2101-Limousine ausgestellt. Allerdings schränkte Avtovaz das Fotografieren stark ein; vollständige Details werden erst bei der offiziellen Markteinführung später in diesem Jahr bekannt gegeben.



Der überarbeitete Niva Legend verwendet an Frontpartie, Motorhaube, Dach, Heckklappe und hinterem Schweller beidseitig verzinkten Stahl, um die Haltbarkeit unter widrigen Bedingungen zu verbessern und dem fast 50 Jahre alten Modell erstmals Rostschutz zu verleihen. Im Innenraum stammt das Lenkrad aus der Lada Granta-Limousine, wodurch der Niva erstmals über einen Fahrerairbag verfügt. Der Zündschalter wurde auf die rechte Seite verlegt, der Schalthebel ist näher am Fahrer angebracht, und das Verteilergetriebe wird nun mit einem einzigen Hebel bedient. In der Mittelkonsole wurde ein großer Infotainment-Bildschirm integriert. Das Fahrzeug erhielt zudem verbesserte Schalldämmung sowie eine optimierte Heizungs- und Klimaanlage. Ein neu hinzugefügter Innenraumfilter verbessert die Belüftung durch einen neu gestalteten Lufteinlass an der Motorhaube. Darüber hinaus wurde eine Zentralverriegelung ergänzt, und Tür- und Zündschlüssel sind nun identisch.
Beim Antrieb wurde der bisherige 1,7-Liter-Motor durch einen 1,8-Liter-8-Ventil-Motor aus dem Niva Travel ersetzt. Der neue Motor leistet 89 PS (66 kW / 90 PS) und 153 Nm Drehmoment, was einer Steigerung von 7 PS (5 kW) bzw. 24 Nm gegenüber dem Vorgänger entspricht. Bereits bei 1000 U/min werden 80 % des Drehmoments abgegeben, und der Kraftstoffverbrauch ist im Vergleich zum Vorgänger um 3 % auf 30 % gesunken. Das Fahrwerk wurde „modernisiert", der Stabilisator nach vorne verlegt, was angeblich das Fahrverhalten und den Komfort verbessert, während belüftete Scheibenbremsen für eine schärfere Verzögerung sorgen. Laut Lada wurden bei dieser Überarbeitung über 100 neue Teile und 60 verbesserte Komponenten und Baugruppen eingesetzt; alle technischen Eigenschaften wurden optimiert. Das Fahrzeug wird für die Serienproduktion vorbereitet, der Preis wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Auf derselben Veranstaltung präsentierte Lada auch zwei Modelle für Motorsport-Enthusiasten: den Vesta TCR und den neuen Iskra TMS. Der Iskra TMS wurde von TMS Motorsport in Zusammenarbeit mit AvtoVAZ entwickelt und ist für eine ab 2027 geplante, kostengünstige Einheitsmarken-Rennserie vorgesehen. Diese Limousinenversion verfügt über eine maßgeschneiderte Stoßstange, breite Radhausverbreiterungen, einen Heckspoiler, einen Überrollkäfig, Rennlegierungsräder und ein verbessertes Fahrwerk. Angetrieben wird sie von einem aufgeladenen 1,6-Liter-Motor mit 215 PS (160 kW / 218 PS) und 280 Nm Drehmoment, die über ein 6-Gang-sequenzielles Schaltgetriebe an die Vorderräder übertragen werden.


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