de.wedoany.com-Bericht: Der Rechenzentrumsbetreiber und IT-Dienstleister Synaforce hat die Übernahme der Berliner HNS Hardware Netzwerke Software GmbH abgeschlossen. Es handelt sich um die erste Transaktion des Unternehmens nach einer längeren Phase der Zurückhaltung.
HNS wurde 1997 von Norman Goldmann und Birgit Goldmann in Berlin gegründet und hat sich seither zu einem der zuverlässigen IT-Dienstleister vor Ort entwickelt. Das Unternehmen beschäftigt ein 25-köpfiges Team und bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen sowohl physischen Vor-Ort-Support als auch virtuellen Support über das eigene Rechenzentrum.
Ein besonderes Merkmal des IT-Dienstleisters ist die Ablehnung von Microsoft-Technologien. Wo immer möglich, setzt HNS auf Eigenentwicklungen und Open-Source-Lösungen. Das Berliner Team bietet mit hns.desk eine Microsoft-freie Büroumgebung sowie mit hns.conference eine Alternative zu Teams an.
Um diese Open-Source-Software zu bewerben, präsentieren Norman und Birgit Goldmann sie auf verschiedenen Veranstaltungen, darunter die iTeam-Geschäftsführertagung im November 2025 in Frankfurt sowie die Synaxon-Veranstaltung „Impulsen für Systemhäuser“ im März 2026 in Kassel.

Anfang 2025 war Synaforce bereits durch die Übernahme der Herbst Datentechnik GmbH in den Berliner Markt eingestiegen. Mit der Übernahme von HNS wird die Rechenzentrumskapazität in der Hauptstadt weiter ausgebaut. Gleichzeitig gewinnt Synaforce zusätzliche technische Expertise in den Bereichen Netzwerk, Telekommunikation, Software, Hosting und Cybersicherheit. Synaforce schätzt die kundenorientierte Philosophie von HNS: „Planung, Implementierung, Support und Monitoring – alles aus einer Hand, und das mit der Bereitschaft, dort zuzupacken, wo andere zögern – bei komplexen Systemumgebungen.“

HNS ist nach VdS 10000 zertifiziert und betreut zahlreiche KRITIS-Kunden (kritische Infrastruktur), wie Energieversorger und Stadtwerke. Genau in diesem Bereich möchte Synaforce strategisch wachsen.
Nach dem Beitritt zum Netzwerk bleibt HNS vorerst eigenständig, erhält jedoch Zugriff auf alle Ressourcen von Synaforce – also Rechenzentren, Fachpersonal und deren technisches Know-how. Dies ermöglicht es dem Berliner Integrator, Projekte zu übernehmen, die zuvor aufgrund ihrer Größe nicht realisierbar waren. Die HNS-Gründer Norman Goldmann und Birgit Goldmann erklären, sie hätten in Synaforce einen Partner gefunden, der nicht nur ihre Werte teile, sondern diese auch durch ein starkes eigenes Serviceportfolio, eine leistungsfähige Rechenzentrumsinfrastruktur und ein breites Netzwerk von IT-Experten lebe – dies sei der Grund für ihre Entscheidung, einem größeren Netzwerk beizutreten.
Für Tobias Lehner, Chief Technology Officer und Geschäftsführer von Synaforce, sind die technischen Kenntnisse von HNS ebenso wichtig wie deren tiefe Verwurzelung in der Berliner Region. Derzeit ist Synaforce in den Ballungsräumen Hamburg, Berlin und München vertreten. Das IT-Zentrum befindet sich in Hofkirchen in Niederbayern nahe Passau, weitere Standorte sind Mainz, Berg am Bodensee sowie Bachenbülach bei Zürich. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 200 Mitarbeiter. Alle bisherigen Übernahmen wurden durch den strategischen Investor Afinum finanziert.
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