Britische eFREIGHT-Allianz veröffentlicht frühe Einsatzszenarien für autonome Schwerlast-Lkw
2026-06-04 15:28
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de.wedoany.com-Bericht: Die eFREIGHT Autonomous-Allianz hat kürzlich die Ergebnisse einer Studie zu autonomen Schwerlast-Lkw veröffentlicht, die prioritäre Einsatzszenarien für die frühe Einführung in Großbritannien identifiziert. Die von Voltempo, einem Expertenbündnis für Nutzfahrzeuge und Automobiltechnologie, geleitete Studie wurde über einen Zeitraum von neun Monaten durchgeführt. Die Schlussfolgerung lautet, dass der Fernverkehr zwischen Knotenpunkten und der intermodale Shuttle-Verkehr die vielversprechendsten kommerziellen Ausgangspunkte darstellen.

Die Ergebnisse wurden am 18. Mai auf einer von Voltempo in Birmingham veranstalteten Konferenz zum autonomen Fahren vorgestellt. Die Konferenz brachte Flottenbetreiber, Erstausrüster, Regierungsvertreter und Technologieanbieter zusammen, um die Entwicklung des autonomen Güterverkehrs in Großbritannien zu erörtern. Die eFREIGHT Autonomous-Allianz, die von Voltempo gemeinsam mit Connected Places Catapult und Berkeley Coachworks geleitet wird, erhielt 2025 im Rahmen des von der britischen Regierung unterstützten CAM Pathfinder-Machbarkeitswettbewerbs eine Förderung, der von Innovate UK und Zenzic durchgeführt wird.

Seit Projektbeginn führte die Allianz Workshops, Diskussionsrunden und Kundenbesuche mit Betreibern der Güterverkehrsbranche durch und führte vertiefte Gespräche mit großen europäischen Lkw-Herstellern, dem britischen Verkehrsministerium, dem Ministerium für Wirtschaft und Handel, der schottischen Verkehrsbehörde, der britischen Logistikvereinigung, dem britischen Straßenverkehrsverband sowie dem britischen Verband der Automobilhersteller und -händler. Die Studie geht davon aus, dass der autonome Güterverkehr international von Pilotprojekten in den frühen kommerziellen Betrieb übergeht und Großbritannien mit der Umsetzung des „Gesetzes über autonome Fahrzeuge von 2024“ ebenfalls einen entscheidenden legislativen Meilenstein erreicht hat.

Der Bericht identifiziert zwei prioritäre frühe Einsatzszenarien: den Fernverkehr auf Autobahnen zwischen Logistikknotenpunkten sowie den Kurzstrecken-Intermodal-Shuttle-Betrieb, der Häfen, Bahnterminals und Verteilzentren verbindet. Diese Betriebsarten zeichnen sich durch vorhersehbare Routen und kontrollierbare Schnittstellen aus, was die Messung von Vorteilen in Bezug auf Produktivität, Auslastung, Sicherheit und Emissionen erleichtert. Daher ist der kommerzielle und betriebliche Weg hier am klarsten. Im Rahmen des Projekts entwickelten Voltempo und seine Partner auch ein neues Konzept für einen autonomen Schwerlast-Lkw mit einer leichten „Smart-Trailer“-Konfiguration, die eine Nutzlaststeigerung von 15 % bei gleichzeitiger Reduzierung des Gesamtfahrzeuggewichts um etwa 10 % ermöglicht.

Die Allianz geht davon aus, dass diese Fahrzeugkonzepte letztlich dazu beitragen könnten, die Zahl der Schwerfahrzeuge auf britischen Straßen um über 22.000 zu reduzieren und die Flottenbetriebskosten um bis zu 37 % zu senken. Michael Boxwell, Director of Corporate Development bei Voltempo, erklärte, das Team habe sich in den letzten neun Monaten darauf konzentriert, den tatsächlichen betrieblichen Nutzen des autonomen Güterverkehrs für britische Flotten und die Bedingungen für dessen Einführung zu verstehen. Er wies darauf hin, dass Technologie, Gesetzgebung und kommerzielles Interesse rasant voranschreiten. Mit kontinuierlicher Förderung zur Unterstützung von Versuchen sei Großbritannien gut positioniert, um die Chancen zu nutzen und eine Vorreiterrolle zu übernehmen.

Bericht skizziert nächste Schritte zur Förderung autonomer Schwerlast-Lkw in Großbritannien

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