de.wedoany.com-Bericht: Die Almalyk Mining and Metallurgical Combine (AGMK) steigert durch große Investitionsprojekte ihre Produktionskapazität und beschleunigt die technologische Erneuerung. Die jüngste Entwicklung in diesem Bereich ist die neu ausgestattete moderne Bohranlage in der industriellen Wasserversorgungswerkstatt.




Der kommissarische Obermeister der Bohrabteilung, Arabek Mavashev, erklärte, dass die neu eingeführte Bohranlage УРБ-50 Krantas eine hohe Produktivität, hohe Zuverlässigkeit und ein breites technisches Spektrum aufweise. Während die bisherige Ausrüstung nur bis zu einer Tiefe von 50 Metern bohren konnte, erhöht die neue Anlage diese Fähigkeit auf 1.300 Meter und erweitert damit die Produktionsgrenzen der Abteilung erheblich.
Auch die Funktionsweise der neuen Anlage hat sich deutlich verändert. Die alte Bohranlage arbeitete nach dem Schlagverfahren, wobei das entstandene Erd- und Gesteinsgemisch manuell oder mit zusätzlichen Maschinen entfernt werden musste. Die neue Anlage hingegen arbeitet nach dem Rotationsprinzip. Während des Bohrvorgangs wird die Bohrlochwand mit einer speziellen Spülung verstärkt, um Einstürze zu verhindern, und das gebohrte Gesteinsmehl steigt automatisch an die Oberfläche.
Die Bohranlage kann für verschiedene Produktionsaufgaben eingesetzt werden, darunter das Bohren und die Reparatur von industriellen Wasserversorgungsbrunnen, der Bau von technischen Brunnen zur Entgasung, Belüftung und Absenkung des Grundwasserspiegels, die Verlegung von Kommunikationsleitungen in untertägige Grubenbaue sowie das Bohren von Bohrlöchern für die hydraulische Gewinnung von Mineralien und die untertägige Laugung.
Die neue Bohranlage wird auch im Rahmen des nationalen Projekts „Yashil Makon" („Grüne Grenze") zum Einsatz kommen, wo sie für das Bohren von Bewässerungsbrunnen zur Wasserversorgung neuer Begrünungs- und Aufforstungsgebiete genutzt wird. Die Anlage wird in Usbekistan im Rahmen eines Lokalisierungsprogramms hergestellt und spiegelt die Unterstützung der heimischen Industrieentwicklung und der Importsubstitutionspolitik wider.
Um die Bediener mit der neuen Anlage vertraut zu machen, absolvierten 13 Bohranlagenführer der Werkstatt im AGMK-Schulungszentrum eine spezielle Ausbildung nach einem erstellten Fortbildungsplan und erhielten entsprechende Zertifikate. Die technologische Erneuerung der Abteilung wird fortgesetzt; in Zukunft ist die Einführung und Inbetriebnahme einer weiteren modernen Bohranlage – der УРБ-25 Krantas – geplant.
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