de.wedoany.com-Bericht: Anton Falck, Vizepräsident von Hino South Africa (SA), erklärte, dass Hino die limitierte 300-Serie als Diesel-Elektro-Hybridmodell auf den südafrikanischen Markt bringt.
Das Unternehmen importierte zunächst 32 Einheiten dieses Modells, von denen acht in Südafrika eingetroffen sind. Die ersten acht Fahrzeuge werden von Namlog für seinen Transportvertrag im Toyota Africa Parts Center in Ekurhuleni betrieben. Drei Lkw sind bereits im Einsatz, fünf weitere werden bald folgen. Die restlichen 24 Hybrid-Lkw werden an große Flottenbetreiber vergeben.
Alle Hybrid-Lkw werden über das Kinto-Abonnementprogramm von Toyota International angeboten, das eine monatliche Pauschalgebühr für Abonnement, Wartung und Instandhaltung umfasst. Die Versicherung erfolgt über Kinto Protect, optional für Flottenbetreiber, aber verpflichtend für Privatkunden.
Falck begrüßte die Einführung des kraftstoffsparenden Hino-Hybridmodells vor dem Hintergrund stark gestiegener Dieselpreise infolge der Konflikte im Nahen Osten. Der Hino 300 Hybrid spart je nach Betriebsart 15 bis 30 Prozent Kraftstoff und reduziert den CO₂-Fußabdruck. Hino Südafrika wird in diesem Monat zudem mit Tests eines Zweistoff-Lkw-Prototyps beginnen, der Diesel und Wasserstoff nutzt.
Hino Südafrika verkaufte im vergangenen Jahr insgesamt 3.178 Lkw auf dem heimischen Markt und erreichte einen Marktanteil von 10,2 Prozent. Dies ist ein leichter Rückgang gegenüber 3.343 Einheiten und 10,8 Prozent Marktanteil im Jahr 2024. Die diesjährige Leistung wird voraussichtlich ähnlich ausfallen; in den ersten vier Monaten 2026 verkaufte Hino insgesamt 930 Fahrzeuge, und das Unternehmen ist zuversichtlich, erneut die Jahresmarke von 3.000 Einheiten zu übertreffen.
Hino Motors aus Japan fusionierte im April mit einem anderen japanischen Lkw-Hersteller, Mitsubishi Fuso, zur neuen Firma Archion. Trotz dieser globalen Veränderung bleibt Fuso in Südafrika Teil von Daimler Truck South Africa; die lokalen Geschäfte, Händlernetze oder der Kundendienst von Hino und Fuso ändern sich nicht.
Falck wies darauf hin, dass Hino und andere japanische Lkw-Hersteller angesichts der schwersten Krise der globalen Automobilindustrie in 150 Jahren widerstandsfähiger seien als ihre europäischen Konkurrenten. Zukünftige Unsicherheiten, gesetzliche Änderungen, Zollschranken und schnell steigende Energiepreise seien Herausforderungen für die Hersteller. Südafrika sei in die globale Lieferkette integriert und daher ebenfalls von globalen Turbulenzen betroffen. Er betonte, dass Südafrika eine etablierte Automobilindustrie habe, die viele Zulieferer unterstütze und zahlreiche Arbeitskräfte beschäftige, aber zunehmend mit fertigen Fahrzeugen konfrontiert sei, die als Komplettimporte in südafrikanischen Häfen ankommen – ein Game-Changer für lokale Hersteller.
Hino-Lkw werden im CKD-Werk von Toyota im Werk Durban montiert. Hino ist Mitglied der Toyota-Gruppe.
Falck ergänzte, dass Hino Südafrika „sehr stolz" auf seine Leistung in der lokalen Datatrack-Kundenzufriedenheitsumfrage (die 13 Lkw-Marken umfasst) sei. Im ersten Quartal 2026 belegte Hino erneut den ersten Platz in der Gesamtwertung von Vertrieb, Service und Ersatzteilen mit einer Gesamtpunktzahl von 99,69 – weit über dem nationalen Durchschnitt von 95,76. Dies ist das zwölfte Quartal in Folge, in dem Hino an der Spitze steht.
Dieses Ergebnis wurde trotz kleinerer Probleme bei der Ersatzteilversorgung erzielt. Falck erklärte, dass Hino Südafrika Anfang dieses Jahres eine strategische Entscheidung getroffen habe, die Ersatzteilversorgung von der bisherigen Route über Hino Europe direkt auf eine Versorgung aus Japan nach Südafrika umzustellen. Wie bei jedem größeren Transformationsprojekt seien bei der Umsetzung unvorhergesehene betriebliche Herausforderungen aufgetreten, die die Verfügbarkeit bestimmter Servicefilter im Händlernetz beeinträchtigt hätten. Derzeit mache das Unternehmen erhebliche Fortschritte bei der Stabilisierung des Ersatzteilbetriebs; die „Erstzugriffs-Zuteilungsquote" habe sich wieder auf etwa 95 Prozent erholt, nahe dem Niveau vor der Umstellung.
Im vergangenen Jahr führte Hino Südafrika eine sechsjährige Antriebsstranggarantie für seine gesamte Lkw-Reihe ein, die die bisherige zweijährige Garantie ersetzte. In diesem Jahr wird das Unternehmen die Hino Care Gap-Versicherung als Ergänzung zur sechsjährigen Antriebsstranggarantie einführen, die das bisherige Hino Extended Warranty-Programm ersetzt. Diese Versicherung bietet Kunden einen erweiterten Garantieschutz, der aufgeführte Teile wie Kühlsysteme und elektrische Komponenten abdeckt.
Falck äußerte sich auf einer Medienbesprechung auf der Nampo-Landwirtschaftsmesse im Mai im Freistaat.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com









