de.wedoany.com-Bericht: Ein neues Dekret der russischen Regierung verlangt, dass die Auslieferung des nuklearen Eisbrechers „Tschukotka“ (Chukotka) auf das Jahr 2027 verschoben wird.
Das Schiff wird von der Baltischen Werft (Baltic Shipyard), die zur Vereinigten Schiffbaugesellschaft (United Shipbuilding Corporation) gehört, für das staatliche Nuklearunternehmen Rosatom gebaut. Es gehört zur Baureihe der nuklearen Eisbrecher des Projekts 22220. Diese Serie umfasst die derzeit weltweit größten Eisbrecher – jedes Schiff ist über 173 Meter lang und hat eine Verdrängung von rund 33.000 Tonnen. Derzeit sind zwei Schiffe dieser Serie, die „Arktika“ und die „Sibir“, unter der Leitung von Rosatom in Betrieb.
Die „Tschukotka“ ist das fünfte Schiff der Projekt-22220-Serie und hat eine geplante Lebensdauer von 40 Jahren. Ende letzten Monats gab Rosatom bekannt, dass der Baufortschritt des Schiffes 85,5 % erreicht habe, während das Schwesterschiff „Leningrad“ zu 31,45 % fertiggestellt sei. Die vom Unternehmen für diese beiden Schiffe bis Mai 2026 gesetzten Meilensteinziele liegen bei 85,1 % bzw. 30,05 %.
Rosatom-Generaldirektor Alexei Lichatschow (Alexei Likhachev) erklärte, dass die Beladung der „Tschukotka“ mit Kernbrennstoff bis Ende dieses Monats abgeschlossen sein soll.
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