de.wedoany.com-Bericht: Der malaysische Containerschiffsbetreiber MTT Shipping hat bei der chinesischen Wuhu-Werft zwei Containerschiffe mit einer Kapazität von 3.300 Standardcontainern (TEU) zu einem Gesamtpreis von rund 80 Millionen US-Dollar bestellt. Dies ist Teil des Flottenausbau- und Modernisierungsplans des Unternehmens.

MTT Shipping gab über die malaysische Börse bekannt, dass zwei indirekte Tochtergesellschaften, MTT Shipping Pasir Gudang und MTT Shipping Miri, Bauverträge mit der Wuhu-Werft unterzeichnet haben. Die beiden Schiffe sollen im März bzw. Juni 2029 abgeliefert werden. Der Auftrag geht auf die Flottenmodernisierungs- und Wachstumsstrategie zurück, die MTT Shipping and Logistics Berhad bei seinem Börsengang Anfang dieses Jahres offengelegt hatte.
Im Rahmen dieser Strategie hat sich der in Kuala Lumpur notierte Reeder verpflichtet, mindestens acht neu gebaute Containerschiffe zu erwerben, mit einem Gesamtwert von rund 193 Millionen US-Dollar. Das Investitionsportfolio umfasst vier Schiffe mit 1.400 bis 1.462 TEU, zwei Schiffe mit 1.092 TEU sowie die beiden nun bestellten Schiffe mit 3.300 TEU. Die größeren Feederschiffe sollen die regionale Transportkapazität erhöhen, während die kleineren Einheiten ältere Schiffe in der Flotte ersetzen, deren Durchschnittsalter bei über 28 Jahren liegt. MTT hatte zuvor bereits den Ersatz von vier älteren Schiffen im Rahmen des Modernisierungsplans festgelegt.
Das Unternehmen erklärte, dass es über die bereits zugesagten acht Bestellungen hinaus bei entsprechenden Marktchancen den Erwerb weiterer Schiffe in Betracht ziehen könnte, darunter weitere Einheiten mit 3.300 TEU oder kleinere Feedertonagen. MTT Shipping and Logistics Berhad ist seit Januar 2019 tätig und betreibt hauptsächlich Feederschiffe unter 4.000 TEU, die regionale Häfen anlaufen, ohne an den wichtigsten Ost-West-Handelsrouten für Container beteiligt zu sein. Das Unternehmen betreibt derzeit 26 Containerschiffe (24 in Eigenbesitz, 2 gechartert) mit einer Gesamtkapazität von rund 29.000 TEU, von denen 15 selbst betrieben und 11 verchartert werden. Im Jahr 2024 expandierte das Unternehmen über die Containerschifffahrt hinaus, gründete eine Chemikalientankersparte und bestellte zwei Chemikalientanker, die im zweiten Halbjahr 2026 abgeliefert werden sollen.
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