de.wedoany.com-Bericht: Die Kenya Railways (KR) und die Uganda Railways Corporation (URC) haben ihr Engagement für eine verstärkte Zusammenarbeit im Nördlichen Korridor (Northern Corridor) bekräftigt, um die regionale Schienengüterverkehrsanbindung zu verbessern und den Warentransport zwischen beiden Ländern zu erleichtern.
Diese Zusage wurde bei einem bilateralen Treffen der Vorstände und des Managements beider Unternehmen gegeben. Der neue Vorstand der Uganda Railways Corporation befand sich zu diesem Zeitpunkt auf einer Erkundungsreise zum Hafen von Mombasa, um den Schienengüterverkehr zwischen dem Hafen und Uganda zu besichtigen. Die ugandische Delegation wurde vom neuen Vorstandsvorsitzenden Daudi Migereko und Geschäftsführer Benon Kajuna angeführt, die kenianische Seite von Vorstandsvorsitzendem Abdi Bare Duale und Geschäftsführer Philip Mainga.
Schwerpunkte der Gespräche waren die Verbesserung der Eisenbahnvernetzung, die Steigerung der Umschlageffizienz, die verstärkte Integration von Normalspur- (Standard Gauge Railway, SGR) und Meterspurbahn (Meter Gauge Railway, MGR) sowie die Etablierung des Schienenverkehrs als wettbewerbsfähigere Logistiklösung für den regionalen Handel.
Duale bekräftigte, dass die Kenya Railways bestrebt sei, durch effizienten Betrieb einen reibungslosen Transit von Gütern zwischen dem Hafen von Mombasa und der Grenze von Malaba zu gewährleisten. Er erklärte, der Betreiber konzentriere sich auf den Aufbau eines kommerziell nachhaltigen Güterverkehrsgeschäfts, um das wachsende Handelsvolumen und eine tiefere regionale Wirtschaftsintegration zu unterstützen.
Mainga betonte, dass die Kenya Railways kontinuierlich in die Eisenbahninfrastruktur, die Lokomotivwartung und die Fahrzeuginstandsetzung investiere, um die Servicezuverlässigkeit und das Kundenerlebnis zu verbessern. Er wies darauf hin, dass eine engere Zusammenarbeit mit der Uganda Railways dazu beitragen werde, den Warentransport entlang des Nördlichen Korridors zu vereinfachen und den Service für Frachtkunden zu verbessern.
Migereko erklärte, dass beide Regierungen die Eisenbahnsanierung und die Infrastrukturentwicklung weiterhin unterstützen. Er wies darauf hin, dass Uganda Mittel für die Sanierung, Wartung und den Betrieb des Meterspurnetzes bereitgestellt habe, um das wachsende Export- und Importvolumen zu bewältigen. Kajuna betonte, dass eine verstärkte regionale Zusammenarbeit zwischen den Eisenbahnbetreibern für die Steigerung von Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit sowie für die Deckung der wachsenden Nachfrage nach Schienengüterverkehrsdiensten in Ostafrika von entscheidender Bedeutung sei.
Die beiden Unternehmen erörterten auch Möglichkeiten der technischen Zusammenarbeit, der Mitarbeiterschulung, der Betriebskoordination und der Erweiterung der Fahrzeugkapazitäten, um die Frachtzuverlässigkeit weiter zu erhöhen und das Kundenerlebnis zu verbessern. Der Nördliche Korridor, eine wichtige Logistikader, die den Hafen von Mombasa mit Uganda und mehreren Binnenländern verbindet, spielt eine entscheidende Rolle bei der Förderung des regionalen Handels und der wirtschaftlichen Entwicklung.
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