de.wedoany.com-Bericht: Kürzlich endete das Bundesfinale des 61. „Jugend forscht“-Wettbewerbs in Herzogenaurach. Mehrere ausgezeichnete Projekte haben praktischen Anwendungswert in den Bereichen Informationstechnologie und Industrie. Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Vorsitzende des Aufsichtsrats der Stiftung Jugend forscht e. V., verlieh die Preise an die Gewinner.

Julian Scharnowski (20 Jahre) aus Baden-Württemberg erhielt den Preis der Bundesbildungsministerin (beste interdisziplinäre Arbeit). Er entwickelte eine kostengünstige Vakuumpinzette, die mithilfe des Unterdruckprinzips winzige elektronische Bauteile präzise auf Leiterplatten platzieren kann und damit eine einfache Lösung für die Elektronikfertigung bietet. Vincent Nack aus Bayern gewann den Preis der Bundesforschungsministerin (innovativste Arbeit). Der 19-Jährige entwickelte ein auf Künstlicher Intelligenz basierendes Schutzsystem gegen Telefonbetrug. Seine selbst programmierte Software kann Gesprächstexte automatisch überprüfen und verschiedene Betrugsmethoden in Echtzeit erkennen.
Im Fachgebiet „Arbeitswelt“ wurde Götz Anft (19 Jahre) aus Niedersachsen Bundessieger. Er untersuchte den Feuchtigkeitsgehalt von Filamenten für den 3D-Druck und analysierte die Auswirkungen unterschiedlicher Feuchtigkeitsgehalte dieses fadenförmigen Kunststoffmaterials auf die Druckqualität und die mechanischen Eigenschaften der gedruckten Modelle. Im Bereich Mathematik/Informatik gewann Malte Rauschenbach (15 Jahre) aus Bayern. Er entwickelte ein transformatorähnliches Werkzeug, das KI-Modelle energieeffizient und ressourcenschonend auf lokale Hardware portieren kann, um sie für verschiedene Anwendungen nutzbar zu machen, und bietet damit eine Alternative zur Senkung des Energieverbrauchs beim KI-Betrieb.
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