de.wedoany.com-Bericht: Auf einer Pressekonferenz des Staatsrats am 5. Juni unter dem Motto „Kämpfer auf dem neuen Weg" diskutierten Vertreter der Rundfunk-, Fernseh- und Online-Videobranche über das Verhältnis zwischen KI-Technologie und humanistischen Werten. Die Vertreter waren sich einig, dass KI die Effizienz der Inhaltsproduktion und des Systembetriebs erheblich gesteigert habe, die dem Menschen eigenen Fähigkeiten wie Emotion, Kreativität und ästhetisches Urteilsvermögen jedoch weiterhin unersetzliche Kernkompetenzen seien.
Yang Kenan, Regisseur von Kurzserien bei Tinghuadao, wies in seiner Antwort auf eine Frage der Science and Technology Daily darauf hin, dass KI zwar ein leistungsstarkes Produktivitätswerkzeug sei, es ihr jedoch schwerfalle, die „Lebendigkeit des Alltags" und die natürliche, lebendige Darstellung der Schauspieler in den Werken zu erzeugen. Yang Lei, Regisseur von Shanghai Film and Television Media, veranschaulichte die Effizienz von KI am Beispiel der 8K-Ultra-High-Definition-Serie „Das Jahr des Friedens": Eine Aufnahme von Krähen, die Aas fressen, würde mit traditionellen Spezialeffekten etwa zwei Monate dauern, während sie mit KI-Unterstützung von einer Person in einer Woche erledigt werden kann; eine komplexe Aufnahme eines Schiffes, das durch Wellen fährt, verkürzte sich von drei Monaten auf weniger als einen Monat.
Zhan Yongqiang, Erster Assistent des Unternehmensinformationszentrums der Guangxi Radio and Television Network Technology Development Co., Ltd., teilte aus technischer Entwicklungsperspektive die Vorteile von KI mit und bezeichnete KI als einen 24-Stunden-intelligenten Assistenten, der in der Systemsoftwareentwicklung automatisch Frameworks und Code generieren könne. Durch die KI-Unterstützung sei das von seinem Team selbst entwickelte Überwachungssystem für die Umgebung der Maschinenräume in 148 Räumen installiert worden, was die Fehlerbehebungszeit erheblich verkürzt und die Betriebskosten gesenkt habe.
Trotz der herausragenden Effizienz von KI waren sich die Vertreter einig, dass sie menschliche Emotionen nicht reproduzieren könne. Zou Yun, Moderatorin und Reporterin des China Media Group, führte ihre Erfahrungen bei Interviews mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić und dem nauruischen Präsidenten David Adeang als Beispiele an und wies darauf hin, dass die Momente voller Vertrauen und emotionaler Erschütterung auf langfristiger Vorbereitung und dem Aufbau menschlicher Wärme beruhten, was KI in der gegenwärtigen Phase nicht ersetzen könne. Yang Lei schlug vor, dass KI für „Quantität" und „Schnelligkeit" zuständig sei, während der Mensch für „Qualität" und „Präzision" verantwortlich sei. Da KI-generierte Bilder in Bezug auf Auflösung, Farbe und Belichtungsspielraum immer noch eine Lücke zum endgültigen Bild aufwiesen, sei die Mensch-Maschine-Kooperation der Schlüssel zur Erstellung hochwertiger Aufnahmen. Zhan Yongqiang betonte, dass KI ein intelligentes und effizientes Werkzeug sei, keinesfalls ein Ersatz. Zou Yun beschrieb diese Beziehung als „gegenseitiges Entgegenkommen": Einerseits müsse man den technologischen Wandel annehmen, andererseits die Kernkompetenzen des Menschen stärken.
Die Vertreter waren der Ansicht, dass unabhängig von technologischen Iterationen hochwertige IPs mit gedanklicher Tiefe und künstlerischem Niveau stets der Schlüssel zur Überwindung von Zyklen seien. KI treibe den Wandel der Rundfunk- und Fernsehbranche von einer zentralisierten zu einer dezentralisierten Struktur voran, senke die Einstiegshürden für die Kreation und stimuliere die kreative Vitalität der breiten Masse.
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