de.wedoany.com-Bericht: Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), Rafael Mariano Grossi, besuchte kürzlich die Golfregion und traf mit Vertretern aus Kuwait, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien zusammen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die nukleare Sicherheit, die Notfallvorsorge und die Zusammenarbeit bei der friedlichen Nutzung der Kerntechnik.

In Kuwait-Stadt traf Grossi mit dem kuwaitischen Außenminister Scheich Jarrah Jaber Al-Ahmad Al-Sabah zusammen. Beide Seiten erörterten die regionale Entwicklung sowie die Unterstützung der IAEA für die Länder bei der Stärkung der nuklearen Sicherheit, der Sicherung, der Notfallvorsorge und der Reaktion. Die Gespräche betonten zudem die Zusammenarbeit bei der friedlichen Nutzung der Kerntechnik in Bereichen wie Gesundheit, Ernährungssicherheit und Umweltschutz. Grossi erklärte, der Austausch habe die regionalen Entwicklungen und die Zusammenarbeit der IAEA mit den Ländern betroffen.
Grossi besuchte das Kuwait Institute for Scientific Research (KISR), um sich über die Arbeit zur Unterstützung des Umweltschutzes mit Hilfe der Nuklearwissenschaft zu informieren. Im KISR hörte er die neuesten Fortschritte der gemeinsamen Zusammenarbeit, darunter die Forschung mit dem Forschungsschiff Al-Mostakshif im Rahmen der IAEA-Initiative NUTEC Plastics, die darauf abzielt, die Bedrohung der Meeresökosysteme zu bewerten.
Während des Besuchs des Notfallmanagementzentrums des Golf-Kooperationsrates (GCC) lag der Schwerpunkt auf der regionalen Zusammenarbeit im Bereich der Notfallvorsorge und -reaktion sowie auf der Stärkung der Koordinierungsmechanismen bei nuklearen oder radiologischen Notfällen.
In Doha traf Grossi mit dem katarischen Premierminister und Außenminister Scheich Mohammed bin Abdulrahman bin Jassim Al Thani zusammen. Beide Seiten erörterten die regionalen Entwicklungen, einschließlich der Fragen im Zusammenhang mit dem iranischen Nuklearprogramm, und bekräftigten die Bedeutung von Dialog, Diplomatie und internationaler Zusammenarbeit.
In Abu Dhabi traf Grossi mit dem Außenminister der VAE, Scheich Abdullah bin Zayed Al Nahyan, zusammen, um die nukleare Sicherheit des Landes und der Region nach dem Drohnenangriff auf das Kernkraftwerk Barakah am 17. Mai zu erörtern. Die Gespräche betrafen auch die wachsende Rolle der Kernenergie bei der Unterstützung der Energiesicherheit und der wirtschaftlichen Entwicklung sowie neue Technologien wie fortschrittliche Reaktoren und kleine modulare Reaktoren. Während seines Besuchs im Kernkraftwerk Barakah lobte Grossi die Reaktionsmaßnahmen der Emirates Nuclear Energy Corporation (ENEC) und der Federal Authority for Nuclear Regulation (FANR) nach dem Angriff und bekräftigte die Unterstützung der IAEA für die nukleare Sicherheit und Sicherung in den VAE und der weiteren Region. Er traf auch mit dem Personal der Anlage zusammen und betonte die Bedeutung von Bereitschaft, Resilienz und Transparenz für den sicheren Betrieb der Anlage.
In Saudi-Arabien traf Grossi mit Energieminister Prinz Abdulaziz bin Salman zusammen, um das zivile Nuklearprogramm des Königreichs und die Unterstützung der IAEA für dessen sichere, geschützte und transparente Entwicklung zu erörtern. Er traf auch mit Außenminister Prinz Faisal bin Farhan zusammen, um regionale Entwicklungen, einschließlich der Iran-Frage, sowie die Bedeutung von Diplomatie, multilateraler Zusammenarbeit und die Rolle der IAEA bei der Unterstützung des internationalen Friedens und der Sicherheit zu besprechen.
Während dieser Reise betonte Grossi die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit, robuster Sicherheits- und Schutzrahmen sowie der verantwortungsvollen Nutzung der Nuklearwissenschaft und -technologie zur Unterstützung von Entwicklung, Energiesicherheit, Umweltschutz und menschlicher Gesundheit.
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