Gouverneur von Ceará unterstützt Kapazitätsreserve-Auktion, Grundsteinlegung für Eneva-Projekt im Wert von 6 Milliarden Real
2026-06-10 09:33
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de.wedoany.com-Bericht: Der Gouverneur von Ceará, Elmano de Freitas, hat sich am Dienstag (9.) bei der Grundsteinlegung des Projekts „Hub Ceará" öffentlich für den Mechanismus der Kapazitätsreserve-Auktion (LRCAP, Leilão de Reserva de Capacidade) im Jahr 2026 ausgesprochen und betont, dass diese Auktion für die Sicherheit der nationalen Stromversorgung von entscheidender Bedeutung sei. Das Projekt Hub Ceará befindet sich im Industrie- und Hafenkomplex von Pecém (Complexo Industrial e Portuário do Pecém) und wird von der Firma Eneva umgesetzt. Die voraussichtlichen Gesamtinvestitionen belaufen sich auf fast 6 Milliarden Real.

Der Gouverneur erklärte bei der Zeremonie, dass der aktuelle Energieumstellungsprozess ein Nebeneinander verschiedener Stromerzeugungsquellen erfordere, um die Stabilitätsanforderungen des Stromsystems zu erfüllen. Mit Blick auf die Diskussionen über die Aussetzung der Kapazitätsreserve-Auktion wies Elmano darauf hin, dass Kritik ein normaler Bestandteil demokratischer Prozesse sei, die vertragliche Bindung stabiler Kapazitäten für das System jedoch von substanzieller Bedeutung sei. Das Projekt Hub Ceará umfasst die beiden Gaskraftwerke (Wärmekraftwerke) Jandaia II und Jandaia III (Wärmekraftwerk) sowie den Bau eines zugehörigen Terminals für Flüssigerdgas (GNL, gás natural liquefeito) im Hafen von Pecém (Porto do Pecém) mit einer installierten Gesamtleistung von 1.147 Megawatt. Dieses Projekt ist ein strategischer Bestandteil der Ausweitung der Geschäftstätigkeit von Eneva in der nordöstlichen Region.

Nach Angaben von Eneva befindet sich das Projekt bereits in einer fortgeschrittenen Entwicklungsphase; die Hauptausrüstung wurde vertraglich gebunden, und die entsprechenden Bauarbeiten sollen noch in diesem Monat offiziell beginnen. Von den Gesamtinvestitionen entfallen rund 5,4 Milliarden Real auf den Bau der Wärmekraftwerke und 477 Millionen Real auf die Infrastruktur für Erdgas und das Flüssigerdgas-Terminal. Während der Bauphase werden voraussichtlich rund 2.200 direkte und indirekte Arbeitsplätze geschaffen. Aus Sicht der Landesregierung werden diese Investitionen die Rolle von Ceará als Logistik-, Industrie- und Energie-Hub weiter stärken und voraussichtlich neue Projekte mit hohem Strombedarf, wie etwa Rechenzentren, zur Ansiedlung anziehen.

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