de.wedoany.com-Bericht: Am 7. Juni wurde Block 4 des russischen Kernkraftwerks Kola (Kola) nach Abschluss der 53,5 Tage dauernden Instandhaltungsarbeiten wieder ins Stromnetz eingeschaltet. Die Instandhaltung wurde von den zuständigen Fachkräften planmäßig durchgeführt, wobei der gesamte Prozess streng nach allen Standards und Sicherheitsanforderungen ablief.
Während dieser planmäßigen vorbeugenden Instandhaltung führten die Mitarbeiter eine Reihe von Arbeiten an den Schlüsselkomponenten des Blocks durch. Dazu gehörten die Generalüberholung der Reaktoranlage, die vollständige Entladung des Kernbrennstoffs sowie die Instandsetzung des Hauptabsperrventils.
Der Instandhaltungsumfang erstreckte sich auch auf die Ausrüstung des Sicherheitssystems sowie die Ausrüstung der Turbinenanlage. Durch diese Arbeiten wurden die Betriebszuverlässigkeit und die Sicherheitsleistungsfähigkeit des Blocks weiter gewahrt und verbessert.
Besonderes Augenmerk wurde bei dieser Instandhaltung auf die Modernisierung der Ausrüstung gelegt. Die Mitarbeiter erneuerten das Ölsystem der Hauptumwälzpumpen, tauschten die relevanten Komponenten des Wellendichtungssystems des Turbogenerators aus und führten eine Modernisierung des Steuerungs- und Schutzsystems durch.
Im elektrischen Teil tauschte das Instandhaltungsteam die Kabelleitungen und automatischen Leistungsschalter in der Sammelschienenanlage aus. Diese Arbeiten tragen dazu bei, die Betriebsstabilität des elektrischen Systems zu verbessern und potenzielle Risiken im Langzeitbetrieb zu verringern.
Der Chefingenieur des Kernkraftwerks Kola, Wladimir Matwejew, erklärte, dass der sichere und zuverlässige Betrieb stets eine Priorität des Kernkraftwerks Kola sei. Die planmäßige vorbeugende Instandhaltung von Block 4 sei termingerecht abgeschlossen worden; die Experten des Kraftwerks und der Auftragnehmer hätten umfangreiche Arbeiten durchgeführt, von der Generalüberholung des Reaktors bis zur Modernisierung wichtiger Sicherheitssysteme.
Matwejew wies darauf hin, dass Block 4 dank der koordinierten Zusammenarbeit aller Beteiligten wieder ans Netz angeschlossen sei und stabil Last trage. Das Kernkraftwerk Kola teilte außerdem mit, dass es im Jahr 2025 bei der jährlichen Bewertung der russischen Kernkraftwerke unter die ersten drei gekommen sei.
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