Französisches Unternehmen Cem’In’Eu bringt kohlenstoffarmen Zement auf den Markt – CO₂-Fußabdruck um 18 % reduziert
2026-06-10 11:19
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de.wedoany.com-Bericht: Das Unternehmen Cem’In’Eu hat den neuen Zement Robusticim der Güteklasse CEM II auf den Markt gebracht und das Sackprodukt auf die Klasse CEM II / A-LL 52.5 R aufgewertet. Dieser Zement wird im Werk Rhône Ciments (Département Drôme) hergestellt. Durch den Ersatz von Klinker durch lokalen Kalkstein wurde der CO₂-Fußabdruck im Vergleich zum Vorgänger CEM I 52.5 R um 18 % gesenkt – von 887 kg CO₂ eq/t auf 725 kg CO₂ eq/t.

Der Unternehmenspräsident Fabien Charbonnel erklärte, dass die Aufgabe des letzten Referenzprodukts der Klasse CEM I ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Dekarbonisierung sei. Der neue Zement biete den Kunden ein Produkt mit geringerem Kohlenstoffgehalt, das ihre Anforderungen vollständig erfülle, ohne dass sie ihre Nutzungsgewohnheiten ändern müssten. Die Aufwertung des neuen Robusticim entspreche der Roadmap von Cem’In’Eu seit seiner Gründung, nämlich durch die kontinuierliche Senkung des Klinkerfaktors den CO₂-Fußabdruck der Bauindustrie zu reduzieren. Seit 2019 habe das Unternehmen den Klinkerfaktor um 10 Prozentpunkte gesenkt.

Die für das Sackprodukt verwendeten Verpackungssäcke sind wasserdicht, versiegelt und extrem robust, sodass sie sich für die Außenlagerung und intensive Handhabung eignen und die Verluste auf der Baustelle erheblich reduzieren. Diese Säcke bestehen aus recycelbarem Kunststoff und können bei Bedarf auch für die Abfallentsorgung auf der Baustelle genutzt werden.

Zu den wichtigsten Betriebsdaten: Seit 2019 hat das Unternehmen insgesamt über 1 Million Tonnen Klinker entladen. Das größte aufgenommene Schiff hatte eine Kapazität von 30.000 Tonnen. Die Lagerkapazität im Hafen von Sète beträgt 50.000 Tonnen. Jeder Industriestandort bietet durchschnittlich 48 direkte Arbeitsplätze. Das Unternehmen verfügt über zwei Mahlzentren in Frankreich: Aliénor Ciments (Département 47) und Rhône Ciments (Département 26).

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