de.wedoany.com-Bericht: Der Metropolitan Aerospace Cluster erweitert seinen Einfluss in der lokalen Luftfahrtindustrie durch den Aufbau neuer internationaler Partnerschaften, die Förderung von Exportwachstum und die verstärkte Beteiligung Mexikos an Luft- und Raumfahrtaktivitäten. Der Cluster vereint derzeit 35 Mitglieder aus Mexiko-Stadt, dem Bundesstaat Mexiko und Hidalgo und stärkt sein Profil, während sich die Branche auf die anstehende Überprüfung des USMCA (United States-Mexico-Canada Agreement) und internationale Handelsbelastungen vorbereitet.

Derzeit exportiert der Cluster Produkte und Dienstleistungen in die USA, nach Spanien, Peru und Brasilien. Laut seiner Führungsebene laufen im Rahmen einer breiteren internationalen Expansionsstrategie auch Gespräche über den Aufbau von Geschäftsbeziehungen mit Russland. Die Gründerin und Generaldirektorin Myrhge Spross Bárcenas erklärte, dass die größte Herausforderung der Organisation seit ihrer Gründung die Steigerung der Marktbekanntheit sei. Der Cluster sei erst seit einem Jahr und acht Monaten aktiv, und viele Unternehmen kennten sein Tätigkeitsfeld noch nicht.
Kürzlich veranstaltete der Cluster in Zusammenarbeit mit dem Mexico Space Cluster den ersten Internationalen Luftfahrtinnovationskongress. An der Veranstaltung nahmen Regierungsvertreter und Branchenvertreter teil, darunter Luis Lizcano, CEO von FEMIA, Alejandro Cardona, Präsident von Safran Mexico, und Tomás Sibaja. Während der zweitägigen Veranstaltung präsentierte der Cluster die Fähigkeiten seiner Mitgliedsunternehmen, festigte gleichzeitig bestehende Partnerschaften und erschloss neue Geschäftsmöglichkeiten.
Im Gegensatz zu den meisten mexikanischen Luftfahrtclustern, die auf einen einzigen Bundesstaat beschränkt sind, umfasst der Metropolitan Aerospace Cluster drei Regionen. Spross wies darauf hin, dass der einzigartige Vorteil des Clusters in seiner überregionalen Ausrichtung liege, da er Mexiko-Stadt, den Bundesstaat Mexiko und Hidalgo repräsentiere und damit der einzige regionale Luftfahrtcluster des Landes sei. Der Cluster integriere nicht nur Luft- und Raumfahrtaktivitäten, sondern arbeite auch eng mit Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen.
Der Clusterpräsident Esteban Carrera positioniert die Organisation als Plattform für Unternehmen aus anderen Industriesektoren, um in den Luftfahrtmarkt einzusteigen. Er ist der Ansicht, dass Mexiko eine Raumfahrtindustrie entwickeln müsse, nicht nur um wettbewerbsfähig zu bleiben, sondern auch um bestehende Vorteile zu nutzen. Der Cluster hat einen Fünfjahres-Fahrplan festgelegt, mit dem Ziel, Mexiko zu einem globalen Lieferanten im Raumfahrtsektor zu machen.
Die mexikanische Luftfahrtindustrie steht gleichzeitig vor der Unsicherheit der nordamerikanischen Handelspolitik. Laut FEMIA-Daten erreichten die Luftfahrtexporte im Jahr 2025 rund 11 Milliarden US-Dollar. Die jährliche Wachstumsrate der Branche in der Erholungsphase nach der COVID-19-Pandemie lag zwischen 13 und 16 Prozent, verlangsamte sich jedoch im ersten Halbjahr 2025 auf 9 Prozent. Die Branche bereitet sich zudem auf die bevorstehende USMCA-Überprüfung vor, eines der bedeutendsten politischen Themen für Hersteller. Luis Lizcano von FEMIA erklärte, dass Luftfahrtunternehmen sich an die sich ändernden Handelsbedingungen anpassen müssten, anstatt darauf zu hoffen, dass der Markt zum vorherigen Zustand zurückkehre. Derzeit ist die mexikanische Luftfahrtindustrie stark in die nordamerikanische Lieferkette integriert, wobei etwa 80 Prozent der Luftfahrtexporte in die USA gehen, während Kanada und Europa den Großteil des verbleibenden Exportmarktes ausmachen.
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