Verzögerungen am Grenzübergang Beitbridge in Simbabwe steigen im Vergleich zum Vormonat um 25 %, durchschnittliche Wartezeit beträgt 46 Stunden
2026-07-30 09:47
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de.wedoany.com-Bericht: Der neueste „RSA Corridor Pulse Report" zeigt, dass die durchschnittliche Abfertigungszeit am Grenzübergang Beitbridge im Zeitraum vom 20. bis 26. Juli im Vergleich zum Vormonat um 25 % auf 46 Stunden gestiegen ist. Auch die Überlastung am Grenzübergang Martins Drift/Groblersbrug nimmt zu, was die Möglichkeiten für Spediteure, alternative Routen zu suchen, weiter einschränkt.

Der Bericht weist darauf hin, dass die Effizienz am Grenzübergang Beitbridge bereits in der zweiten Woche in Folge gesunken ist, wobei die Wartezeit im schlimmsten Fall fast vier Tage beträgt. Gleichzeitig kommt es am Grenzübergang Martins Drift, der normalerweise als alternative Route für den nordwärts gerichteten Exportverkehr dient, zu längeren Verzögerungen, sodass für die Betreiber „in dieser Woche keine Route reibungslos befahrbar ist".

Die Daten zeigen, dass die durchschnittliche Abfertigungszeit in Beitbridge derzeit 31 % höher liegt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Bericht empfiehlt den Betreibern, zu beobachten, ob die durchschnittliche Verzögerung in der kommenden Woche weiterhin über 40 Stunden liegt – dies sei ein entscheidender Indikator dafür, ob es sich um eine anhaltende Verschlechterung oder einen vorübergehenden Anstieg der Überlastung handelt.

Der Bericht stuft den Korridor N1 Kapstadt–Beitbridge als „beobachtenswert" ein und stellt fest, dass die Verzögerungen an diesem Grenzübergang drastisch zugenommen haben und die alternativen Grenzübergänge den Druck nicht wirksam abfedern konnten. Der Bericht empfiehlt, für Frachttransporte über Beitbridge zusätzliche Zeit einzuplanen.

Mit Blick auf die Zukunft geht der Bericht davon aus, dass, falls die durchschnittliche Abfertigungszeit in Beitbridge in der nächsten Woche nicht unter 40 Stunden sinkt, dieser Korridor praktisch keinen reibungslos passierbaren Grenzübergang mehr bieten wird. Die Betreiber sollten dann damit beginnen, zusätzliche Transportzeiten als Planungsgrundlage einzubeziehen und nicht mehr als Notfall zu betrachten.

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