de.wedoany.com-Bericht: Celanese hat Polyoxymethylenharz (POM) aus abgeschiedenem Kohlendioxid eingesetzt, das von Aisan Industry Kentucky für die Produktion von Kraftstoffpumpenmodulen für nordamerikanische Automobilhersteller verwendet wird. Dies zeigt die fortgesetzte Anwendung von Polyoxymethylen aus der Kohlenstoffabscheidung und -nutzung (CCU) im Automobilbereich.
Celanese wandelt CO₂-Emissionen mithilfe von CCU-basierten chemischen Bausteinen in leistungsstarke Polyoxymethylen-Polymere um. Dieses Polymer reduziert den Product Carbon Footprint (PCF) und weist gleichzeitig einen hohen Anteil an zirkulärem Inhalt auf. Die POM ECO-C-Lösung als Plug-and-Play-Option ermöglicht es Aisan Industry, nachhaltigere Komponenten ohne Leistungseinbußen bereitzustellen und Automobilherstellern bei der Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele durch praktikable Lösungen zu helfen.
Todd Elliott, Senior Vice President für Technische Kunststoffe bei Celanese, erklärte, dass Celanese in der Lage sei, Abfall-CO₂ in leistungsstarke Polymere umzuwandeln und Kunden bei der Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen. POM ECO-C wandle die Technologie bei gleichbleibender Leistung und Qualität in praktikable Lösungen um, ohne dass bestehende Designs oder Produktionsprozesse geändert werden müssten.
Celanese ist nicht der einzige Anbieter von Polyoxymethylen-Lösungen auf Basis von Kohlenstoffabscheidung. Delrin CC (Carbon Capture) des gleichnamigen Anbieters nutzt Methanol aus CCU-Technologie und reduziert den Cradle-to-Gate-PCF um bis zu 60 %. Delrin bietet zudem Delrin ZA (Zero Attribute) an, das durch den Einsatz von ultrakohlenstoffarmem Methanol und 100 % zertifiziertem erneuerbarem Strom den Cradle-to-Gate-PCF um 100 % senkt – auf 0,0 PCF.
Darüber hinaus gibt es Delrin RE (Renewable Electricity), das mit zertifiziertem erneuerbarem Strom hergestellt wird und den Cradle-to-Gate-PCF um 20 % reduziert, ohne dass Standardqualitäten neu zertifiziert werden müssen.
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