Indische Altkupferpreise fallen im Wochenvergleich um 2 % auf 1,26 Mio. INR/Tonne
2026-06-11 13:58
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de.wedoany.com-Bericht: In der Woche zum 10. Juni 2026 folgten die Altkupferpreise in Indien dem internationalen Referenzpreis nach unten. Der Kupferterminkurs an der London Metal Exchange (LME) fiel aufgrund von Gewinnmitnahmen und einem stärkeren US-Dollar um 400 USD/Tonne auf rund 13.430 USD/Tonne, was die Stimmung im heimischen Altkupferhandel belastete. Der Preis für Kupferarmaturenschrott (copper armature scrap, ex-Delhi) in Delhi fiel im Wochenvergleich um rund 2 % auf 1.260.000 Indische Rupien/Tonne, nach 1.280.000 Indische Rupien/Tonne in der Vorwoche.

Die Stimmung auf dem indischen Inlandsmarkt war deutlich schwankend. Käufer verhielten sich angesichts schwankender Importangebote für Altkupfer und größerer Geld-Brief-Spannen zurückhaltend. Sekundärhersteller in Nordindien kauften aufgrund hoher Preise und unsicherer Überseeversorgung weiterhin bedarfsgerecht ein. Um die inländische Angebotslücke zu schließen, hat Hindustan Copper Ltd. (HCL) nach fast 25 Jahren Stillstand das Kupferbergwerk Kendadih (Kendadih copper mine) wieder in Betrieb genommen. Geplant ist eine Jahresproduktion von 225.000 Tonnen Erz. Gleichzeitig soll die Kapazität der Surda-Mine (Surda mine) von 400.000 Tonnen/Jahr auf 900.000 Tonnen/Jahr erweitert werden. Darüber hinaus unterzeichnete HCL eine 20-jährige Vereinbarung mit LOHUM, um das Gujarat Copper Project in Jhagadia, Gujarat, wiederzubeleben. Dieses Projekt umfasst eine Sekundärkupferhütte und -raffinerie mit einer Jahreskapazität von 50.000 Tonnen und spiegelt Indiens verstärkte Bemühungen zur Steigerung der inländischen Kupferversorgung wider.

Die Stimmung auf dem europäischen Altkupfermarkt blieb fest, gestützt durch starke asiatische Exportnachfrage und begrenztes lokales Angebot. Der Auszahlungssatz für Copper Berry/Candy stieg auf 96,5–97 % des LME-Kupferpreises, Birch-Cliff-Altkupfer stieg auf 90,5–91 %, und der Millberry-Preis stabilisierte sich bei 97,5–98 %. Das asiatische Kaufinteresse stützte die europäischen Exportangebote und setzte die heimischen Verbraucher unter Druck, das höhere Preisniveau mitzugehen. Marktteilnehmer wiesen darauf hin, dass die asiatische Nachfrage zunehmend die Preisbildungstrends für Altkupfer in Europa beeinflusst.

Für die Zukunft wird erwartet, dass der indische Altkupfermarkt angesichts angespannter Importversorgung und anhaltend begrenzter globaler Verfügbarkeit vorsichtig fest bleibt. Die Handelsaktivität könnte weiterhin schwanken, mit regionalen Preisunterschieden. Die Nachfrage von Halbzeug- und Sekundärherstellern dürfte kurzfristig die Importangebote für Altkupfer stützen.

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