de.wedoany.com-Bericht: Der Nordseecluster-Offshore-Windpark des deutschen Energiekonzerns RWE hat die Designphase-Zertifizierung von DNV (Det Norske Veritas) erhalten. Damit wird bestätigt, dass die Planung für Installation, Betrieb und Rückbau den regulatorischen Anforderungen des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) entspricht. Es handelt sich um die dritte Genehmigung des BSH; RWE darf nun mit der tatsächlichen Installation der Windkraftanlagen am Projektstandort beginnen.
Sven Schulemann, Projektleiter des RWE Nordseeclusters, erklärte, dass der Übergang von der Planungs- und Entwurfsphase in die Bauphase das Projekt einen Schritt näher an das Ziel bringe, saubere und zuverlässige Energie für die deutschen Klimaziele bereitzustellen.
Der aktuelle deutsche Regulierungsrahmen legt klare Ausbauziele für die Offshore-Windenergie fest: Bis 2030 soll die installierte Leistung mindestens 30 Gigawatt (GW) betragen, bis 2035 40 GW und bis 2045 70 GW, wobei öffentliche Subventionen möglichst minimiert werden sollen. Die Offshore-Windenergie wird als tragende Säule der deutschen Energiewende positioniert.
Mette Redanz, Vice President für die Zertifizierung erneuerbarer Energien bei DNV, betonte, dass lokale, sichere und zuverlässige Energie für die deutsche Energiewende von entscheidender Bedeutung sei und dass die unabhängige Verifizierung eine Schlüsselrolle beim Risikomanagement und der zuverlässigen Umsetzung von Offshore-Windprojekten spiele.
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