de.wedoany.com-Bericht: Das niederländische Unternehmen Hydrogen of Dutch Origin (H2DO) und seine Partner haben eine Machbarkeitsstudie und ein Konzeptdesign gestartet, um ein 30 bis 50 Megawatt starkes Demonstrationsprojekt für grünen Wasserstoff auf der Nordsee zu entwickeln. Ziel ist es zu prüfen, wie die Wasserstoffproduktion auf See den Ausbau der Offshore-Windenergie unterstützen und den Druck auf die Infrastruktur an Land verringern kann.
Die vom niederländischen Topsector Energie (TSE)-Programm finanzierte Studie wird die Entwicklung einer Offshore-Wasserstoffproduktionsanlage mit Pipeline-Anbindung an die Küste bewerten. Das Projekt zielt darauf ab, Offshore-Windenergie in grünen Wasserstoff umzuwandeln, um so Netzüberlastungen zu mildern, den Bedarf an zusätzlichen Übertragungsinfrastrukturen zu reduzieren und gleichzeitig den Druck auf knappe Landflächen und Süßwasserressourcen zu verringern.
Das Ziel der Studie ist es, ein FEED-Eingangskonzeptdesign für eine Offshore-Wasserstoffproduktionsanlage mit einer Kapazität von 30 bis 50 Megawatt (einschließlich Exportinfrastruktur für Wasserstoff) zu liefern und gleichzeitig technische, kommerzielle, regulatorische und Genehmigungsanforderungen zu bewerten. Die Partner werden auch prüfen, ob das Konzept den europäischen Standards für erneuerbare Kraftstoffe, den Anforderungen der Nordsee-Raumplanung, der kommerziellen Struktur für den Wasserstoffverkauf sowie den wirtschaftlichen Vergleich zwischen Offshore-Wasserstoffproduktion und landbasierter Produktion mit Unterstützung durch Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungssysteme entspricht.
Zu den Konsortialmitgliedern gehören H2sea, Haskoning, TCI Risk Management, ECHT Regie in Transitie, unterstützt von Smulders HSM und anderen Unternehmen, die an der maritimen Wasserstoff-Wertschöpfungskette beteiligt sind.
Die Partner erklärten, dass das Projekt die Konzeptreife auf ein Niveau bringen werde, das den Eintritt in die nächste Entwicklungsphase ermöglicht, und bereite das Demonstrationsprojekt vor, das bis 2031 in Betrieb gehen soll. H2DO-Managing-Partner Patrice Hijsterborg sagte, dass alle Kernpartner bereits an Bord seien. Diese Studie sei ein konkreter Schritt, um die Ambitionen der Hamburger Erklärung im mittleren Maßstab umzusetzen, mehr Offshore-Windenergie freizusetzen, den Druck auf Landflächen und Wasserressourcen zu verringern und eine resiliente europäische Wasserstoff-Wertschöpfungskette aufzubauen.
Das Projekt steht im Einklang mit den Zielen der Hamburger Erklärung, die Offshore-Wasserstoffproduktion zu fördern, das Wachstum erneuerbarer Energien auf See zu unterstützen und die europäische Energiesicherheit zu stärken.
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