de.wedoany.com-Bericht: Das automatisierte Faserlegeverfahren (AFP) von Avel Robotics (Lorient, Frankreich) kann die Umweltauswirkungen der Herstellung von Verbundwerkstofffolien um über 30 % reduzieren – basierend auf veröffentlichten Messergebnissen, nicht auf Schätzungen.

Laut Avel beginnen die ökologischen Vorteile des Verfahrens bereits in der Designphase. Da das AFP-Verfahren die Fasern präzise dort ablegen kann, wo sie für die strukturelle Leistung benötigt werden, wird der Materialabfall unabhängig von der Foliengeometrie erheblich reduziert. Gleichzeitig entfällt durch das Verfahren der Bedarf an Laminierwerkzeugen vollständig, wodurch Quellen für traditionellen Materialeinsatz und Prozesskomplexität verringert werden.
Die Materialauswahl verstärkt diese Vorteile weiter. Die von Avel verwendeten Towpregs enthalten keine Trennfolie, was sie von Verbundwerkstoffen unterscheidet, die häufig im Offshore-Regattasport und in der Luftfahrt eingesetzt werden. Das Unternehmen gibt an, dass dies den Produktionsabfall reduziert und den gesamten Prozess sauberer macht. Die verwendeten Kohlenstofffasern stammen aus lokaler Produktion in Frankreich.
Die Umweltauswirkungen der Produktionsanlagen und des Verfahrens von Avel wurden in einer 2024 veröffentlichten, begutachteten Studie von Baley, Davies, Troalen, Chamley, Dinham-Price, Marchandise und Keryvin gemessen und veröffentlicht. Im Rahmen des Foil Infinity-Projekts, das von der Region Bretagne gefördert und in Zusammenarbeit mit Ubside und MerConcept durchgeführt wird, laufen derzeit neue Messungen. Zuvor wurden bereits die Roboterproduktivität und der Autoklavzyklus optimiert.
Avel beschreibt die Kombination aus Verfahren, Material, Beschaffung und kontinuierlicher Optimierung als Grundlage seiner ökologischen Positionierung und sieht AFP nicht nur als Werkzeug zur Herstellung leistungsstarker Verbundbauteile, sondern auch als Mittel, um Kunden bei der Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks ihrer gefertigten Produkte zu unterstützen.
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