de.wedoany.com-Bericht: Das Lockheed Martin Skunk Works hat in Zusammenarbeit mit dem fortschrittlichen Fertigungsunternehmen Divergent in weniger als 12 Monaten den gesamten Entwicklungsprozess eines unbemannten Luftfahrtsystems mit einer Spannweite von 9 Fuß vom Konzept bis zum fertigen Produkt erfolgreich abgeschlossen. Beide Seiten nutzten digitale Technik und additive Fertigung, um eine schnelle iterative Konstruktion und den Bau von Hardware-Prototypen zu ermöglichen.

Dieser Durchbruch wurde durch das Produktionssystem von Divergent ermöglicht, das Design, Analyse, Fertigung und Produktionsmontage in einer einheitlichen digitalen Umgebung integriert. Diese integrierte Architektur verkürzt die üblicherweise für herkömmliche Fertigungsmethoden erforderlichen mehrjährigen Entwicklungszyklen drastisch und beschleunigt den Prozess der Umsetzung von Ingenieurskonzepten in physische Produkte.

Die Weiterentwicklung des Replicator-Drohnenprojekts basiert auf einer tiefergehenden strategischen Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen. Im Jahr 2024 investierte Lockheed Martin strategische 25 Millionen US-Dollar in Divergent, mit dem Ziel, gemeinsam in mehreren Missionsbereichen – einschließlich der fortschrittlichen Munitions- und Fahrzeugkonzepte, die das Skunk Works derzeit entwickelt – Anwendungsmöglichkeiten zu finden.
Divergent konzentriert sich auf die Herstellung von Strukturkomponenten für Waffensysteme mittels additiver Fertigung. Das angebotene Produktionsmodell reduziert die Abhängigkeit von traditionellen Lieferketten und ermöglicht eine schnellere Anpassung an sich ändernde Einsatzanforderungen. Lockheed Martin gab an, dass dieser Ansatz unternehmensweit evaluiert wird, mit Anwendungsbereichen, die Munitionskomponenten, Luft- und Raumfahrt sowie Drehflügler umfassen.
Der Kooperationshintergrund von Replicator spiegelt den enormen Druck wider, dem die derzeitige Verteidigungsindustrie ausgesetzt ist, die Zeit von der technischen Entwicklung bis zur Umsetzung in operative Fähigkeiten zu verkürzen. Lockheed Martin wies in seinem Bericht darauf hin, dass solche Konzepte zwar noch in einem frühen Stadium steckten, aber wichtige praktische Referenzen dafür böten, wie Systeme in Zukunft schnell entwickelt und in großem Maßstab produziert werden könnten, um sich ständig weiterentwickelnden Missionsanforderungen gerecht zu werden. Darüber hinaus hat Divergent kürzlich einen Prototyp eines autonomen Angriffsflugzeugs namens Venom innerhalb von 71 Tagen vom Konzeptstadium in einen flugfähigen Demonstrationszustand gebracht.
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