Visual Components veröffentlicht Version 5.1 seiner Fabriksimulationssoftware
2026-06-12 11:47
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de.wedoany.com-Bericht: Visual Components hat die Version 5.1 seiner Fabriksimulationssoftware veröffentlicht, die neue hochpräzise physikalische Simulationen und erweiterbare Roboter-Orchestrierungsfunktionen bietet. Sie unterstützt die gleichzeitige Simulation von Hunderten von autonomen mobilen Robotern, fahrerlosen Transportfahrzeugen, Robotern, Produkten und Personen in einer vollständigen Fabrikumgebung.

Fabriken entwickeln sich derzeit hin zu autonomen, vernetzten und intelligenten Systemen. Wenn Hersteller die komplexen Interaktionen zwischen Robotern, mobilen Fahrzeugen, Produkten, Materialflüssen, Steuerungssystemen und Personen in der gesamten Produktionsumgebung verwalten, ohne sie vor der Inbetriebnahme effektiv zu validieren, drohen Verkehrsengpässe, Kollisionsrisiken, Verzögerungen bei der Inbetriebnahme, Programmierfehler, ineffiziente Layouts und kostspielige Neukonstruktionen.

Visual Components 5.1 soll Herstellern helfen, reale Physik in größerem Maßstab und mit höherer Genauigkeit zu simulieren, Steuerungslogiken zu validieren und dynamische Fabrikabläufe zu modellieren, bevor sie Änderungen tatsächlich umsetzen.

Mika Anttila, Chief Technology Officer von Visual Components, erklärte, dass Hersteller unter Druck stehen, autonomere und flexiblere Produktionssysteme zu implementieren, bestehende Werkzeuge jedoch den Anforderungen komplexer Umgebungen nicht mehr gerecht werden. Kunden müssten die Interaktionen zwischen Hunderten von mobilen Ressourcen, Robotern, Fahrzeugen, Produkten und Personen validieren, bevor sie Geräte installieren. Version 5.1 biete eine skalierbarere und realistischere Validierungsmethode.

Die neue Version bringt Verbesserungen in drei Bereichen. Bei der Simulation unterstützt sie den Betrieb von Hunderten von AMR (autonome mobile Roboter) und AGV (fahrerlose Transportfahrzeuge) in derselben Umgebung mit erweiterten Kollisionsvermeidungsfunktionen und einer bis zu zehnfachen Leistungssteigerung gegenüber früheren Versionen, wodurch die Validierung groß angelegter mobiler Roboterszenarien erstmals Realität wird. Bei der Konnektivität wurde die Unterstützung für Allen-Bradley SPS (speicherprogrammierbare Steuerungen) hinzugefügt, und es gibt neue virtuelle Inbetriebnahme-Plugins für Roboter von Nachi und Epson, sodass mehr reale Produktionssysteme frühzeitig in den Simulationskreislauf eingebunden werden können. Für Robotik-Offline-Programmierteams wurde die Skriptumgebung auf Python 3 aktualisiert und ersetzt die alte Umgebung, die die Entwicklung und Wartung von Roboterprogrammen einschränkte.

Diese Verbesserungen ermöglichen es Produktionsleitern, Fabrikplanern und Automatisierungsingenieuren, mehr reale Systeme, mobile Flotten, Steuerungslogiken und Roboterprogramme zu validieren, bevor tatsächlich Ressourcen investiert werden. Im Gegensatz zu Lösungen, die sich auf die Automatisierung einzelner Schritte konzentrieren, bietet Visual Components 5.1 eine umfassende Fabriksimulationsplattform zur Modellierung des gesamten Fabriksystems – von Robotern und Materialflüssen bis hin zu menschlichen Arbeitsabläufen. Sie hilft Organisationen, datengestützte Entscheidungen zu treffen, bevor sie in physische Systeme investieren, reduziert die Abhängigkeit von Annahmen und manuellen Anpassungen und fördert die Zusammenarbeit zwischen Ingenieur-, Betriebs- und Managementteams, was zu reibungsloseren Inbetriebnahmen und schnelleren Produktionsanläufen führt.

Diese Fähigkeiten sind besonders wichtig für Hersteller in den Bereichen Automobil, Elektronik, Logistik und Gesundheitswesen, die auf vernetztere und autonomere Produktion umstellen. Diese Branchen kombinieren traditionelle Roboterautomatisierung mit mobilen Flotten und benötigen Validierungen auf Steuerungsebene, um Systeminbetriebnahmerisiken zu reduzieren.

Mikko Urho, CEO von Visual Components, erklärte, dass Fertigungsumgebungen zunehmend dynamischer werden. Mobile Roboter, Automatisierung und vernetzte Produktionssysteme böten neue Chancen und neue Komplexität. Hersteller müssten sicher sein, dass ihre Pläne in der Praxis funktionieren, bevor sie in Anlagen investieren oder Änderungen vornehmen. Visual Components 5.1 ermögliche es Herstellern, komplexe Abläufe früh im Planungsprozess zu validieren und Risiken vor der Inbetriebnahme zu reduzieren.

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