Spanischer Netzbetreiber investiert 205 Millionen Euro zur Stärkung des Madrider Stromübertragungsnetzes
2026-06-12 13:40
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de.wedoany.com-Bericht: Der spanische Netzbetreiber Red Eléctrica (Teil der Redeia-Gruppe) hat mit dem Bau der 220-kV-Doppelleitung Anchuelo-Complutum begonnen. Ziel des Projekts ist es, die Versorgungssicherheit im Korridor del Henares in der Autonomen Gemeinschaft Madrid zu verbessern, die Integration erneuerbarer Energien zu fördern und den steigenden Strombedarf neuer Wohn- und Gewerbegebiete zu decken.

Die Arbeiten beginnen mit dem Tiefbau für sieben Masten der Leitung. Diese erste Phase gilt als entscheidender Schritt zur Stärkung des Übertragungsnetzes rund um Alcalá de Henares.

Die insgesamt 8,6 Kilometer lange Leitung verläuft durch die Gemeinden Anchuelo, Los Santos de la Humosa und Alcalá de Henares. Geplant ist eine Kombination aus Freileitungs- und Erdkabelabschnitten. Das Projekt verbindet hauptsächlich das im Bau befindliche Umspannwerk Anchuelo mit dem Umspannwerk Complutum und zielt darauf ab, die Stromqualität und -sicherheit in diesem wachsenden Wohn-, Wirtschafts- und Gewerbegebiet zu verbessern.

Neben der Verstärkung des Übertragungsnetzes werden beide Umspannwerke mit Einspeisepunkten für die Stromerzeugung ausgestattet, um die Integration lokaler erneuerbarer Energien in das Stromsystem zu erleichtern.

Die Leitung ist Teil der Entwicklung des Übertragungsnetzes in der Autonomen Gemeinschaft Madrid. Die von Red Eléctrica in der Region vorangetriebenen Maßnahmen zur Elektrifizierung und zur Deckung des neuen Energiebedarfs belaufen sich bislang auf Investitionen in Höhe von 205 Millionen Euro. Diese Summe umfasst strategische Projekte in der Entwicklung sowie bereits in Betrieb genommene Anlagen, die darauf abzielen, die Netzkapazität zu erhöhen und an die neuen Anforderungen des Stromsystems anzupassen.

Zu den geplanten Projekten gehören der Bau der neuen 220-kV-Umspannwerke Nuevo Meco, Cisneros, Fuente de Hito und des 400-kV-Umspannwerks Torrejón de Velasco. Darüber hinaus ist die Umrüstung der 400-kV-Doppelleitungen Moraleja-Villaviciosa und Morata-Villaviciosa geplant, um die Übertragungskapazität zu erhöhen und sich an die Stadtentwicklung anzupassen. Das bereits fertiggestellte 400/220-kV-Umspannwerk San Fernando sowie Erweiterungen anderer bereits in Betrieb befindlicher Umspannwerke in der Region sind ebenfalls Teil der Übertragungsinfrastruktur der Autonomen Gemeinschaft.

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