Natalia Sonich, Leiterin der Hauptabteilung zur Stärkung der Viehzucht und Fischerei im belarussischen Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung, sagte auf dem in Minsk abgehaltenen internationalen Forum „Milchfarmen“, dass die gesamte Milchproduktion der belarussischen Landwirtschaftsbetriebe im Jahr 2024 8,566 Millionen Tonnen erreicht habe. Sie gab außerdem bekannt, dass Weißrussland bis 2025 eine Steigerung seiner Milchproduktion auf 9,2 Millionen Tonnen plant und erwartet, dass der diesjährige Anstieg nicht weniger als die 105,2 % des Vorjahres betragen wird. Darüber hinaus hat sich Weißrussland ein längerfristiges Ziel gesetzt: Bis 2030 soll die Milchproduktion 10,5 Millionen Tonnen erreichen, bis 2035 soll diese Zahl auf 11,5 Millionen Tonnen steigen.
Auf regionaler Ebene erreichte die Milchproduktion pro Kuh in der Region Brest im vergangenen Jahr 7 Tonnen (7.310 kg), ein Anstieg von 463 kg im Vergleich zu 2023. Die Milchproduktion pro Kuh in der Region Grodno betrug 7.512 kg, was einem Anstieg von 413 kg entspricht; während die Milchproduktion pro Kuh in der Region Minsk 6.821 kg betrug, was einem Anstieg von 269 kg entspricht. In diesem Jahr wird die Zahl der Viehzüchter in der Region Brest voraussichtlich 8.000 übersteigen, was die Entwicklung der Milchwirtschaft weiter fördern wird.
Auf dem Forum stellte ein Teilnehmer außerdem das Projekt „Viehzucht“ vor. Das Projekt ermöglicht die vollständige Rückverfolgung der Abstammung von Milchkühen bis zur achten Generation oder sogar darüber hinaus, sodass die Landwirte die Vorfahren jeder Kuh und die damit verbundenen Indikatoren klar nachvollziehen können. Der Einsatz dieser Technologie wird dazu beitragen, die Qualität und Milchproduktion von Milchkühen zu verbessern und die Entwicklung der belarussischen Milchwirtschaft weiter voranzutreiben.









