Shenzhen Zhongyi Group aus China kündigt kommerziellen Einsatz von Robotern im Jahr 2026 an, bereits über 1,3 Millionen Einheiten bedient
2026-06-15 14:19
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de.wedoany.com-Bericht: Peng Changjiang, Gründer der Shenzhen Zhongyi Group, wies kürzlich in einem Interview darauf hin, dass das Jahr 2026 als entscheidender Wendepunkt für den kommerziellen Einsatz humanoider Roboter und Serviceroboter angesehen wird. Das Internet der Dinge (IoT) als zugrundeliegende Unterstützungstechnologie wird seinen Wert in Bereichen wie Geräteverbindung, Cluster-Scheduling und globaler Betrieb und Wartung weiter unter Beweis stellen. Angesichts der aktuellen Herausforderungen der Branche, wie dem Fehlen von Standards für die geräteübergreifende Zusammenarbeit, der Komplexität der Einhaltung von Vorschriften und des Betriebs im Ausland sowie der unzureichenden lokalen Serviceunterstützung, hat die Zhongyi Group mit ihrer selbst entwickelten AIoT-Basis und der „Drei-Verbindungen-Ein-Gehirn"-Lösung bereits über eine Million Robotergeräte bedient und hilft so, die globale Marktexpansion chinesischer Robotermarken zu fördern.

Peng Changjiang erklärte, dass im Prozess der Entwicklung von Robotern von Konsumgütern hin zu praktischen Werkzeugen die Benutzerfreundlichkeit des Produkts, die Anpassungsfähigkeit an Szenarien und die begleitende Implementierungsunterstützung die Schlüsselfaktoren für den kommerziellen Erfolg sind. IoT-Unternehmen haben Entwicklungschancen bei der Gerätevernetzung, der Szenario-übergreifenden Verknüpfung und der ganzheitlichen Datenintegration, aber die komplexe Arbeitsumgebung von Robotern, die Anpassung von Netzwerk-Roaming und Kommunikation mit geringer Latenz bieten noch Optimierungspotenzial. Da die Kommunikationsprotokolle von Robotern verschiedener Marken unterschiedlich sind, bleibt die einheitliche Verknüpfung und Steuerung heterogener Geräte ein allgemeiner Branchenschmerzpunkt.

Im Bereich der Roboterexporte sind die Fragmentierung der globalen Netzwerkverbindungen, die komplexe Einhaltung der Kommunikationsvorschriften in verschiedenen Ländern und die schwierige Reaktion auf Betrieb und Wartung im Ausland gemeinsame Herausforderungen. Die Zhongyi Group hat eine eSIM-Plattform für intelligente Verbindungssteuerung mit globaler Perspektive aufgebaut. Durch die Zusammenarbeit mit mehreren großen internationalen Telekommunikationsbetreibern deckt sie über 200 Länder und Regionen weltweit ab, sodass Robotergeräte nach ihrer Ankunft im Ausland automatisch aktiviert werden und das optimale Netzwerk auswählen können. Gleichzeitig kann ihr cloudbasiertes, integriertes Verwaltungs- und Kontrollsystem aus der Ferne Betriebsdaten, Status und Programmaktualisierungen der Geräte verwalten und hat bereits Robotern von Unternehmen wie Yunjie und Pudu geholfen, in die Märkte Südostasiens, Europas und des Nahen Ostens einzutreten.

Peng Changjiang wies darauf hin, dass die aktuelle Roboterindustrie zwei auffällige Defizite aufweist: Erstens fehlt es an einheitlichen Kooperationsstandards für verschiedene Roboter, was dazu führt, dass in Szenarien wie Gewerbeparks und Fabriken die Daten mehrerer Roboter nicht kompatibel sind und sie nicht zusammenarbeiten können, was die Betriebseffizienz senkt. Zweitens ist die lokale Serviceunterstützung unzureichend; in unteren Märkten fehlen Ressourcen für die Implementierung vor Ort, was den Marktruf und die Verbreitung beeinträchtigt. Als Reaktion auf diese Situation hat die Zhongyi Group das Konzept der „Drei Verbindungen und einem Gehirn" vorgeschlagen, das darauf abzielt, die Gerätevernetzung, die Verknüpfung von Zutrittskontrollen und Aufzügen sowie die Cluster-Koordination mehrerer Roboter zu fördern. Sie plant, das „Li-Ning Center"-Modell landesweit zu replizieren, um Roboterdatenerfassungs- und Szenariotrainingsfelder aufzubauen, in denen Hersteller, Entwickler und Regierungsbehörden gemeinsam Projekte testen und iterieren können.

Laut Angaben der Zhongyi Group hat ihre integrierte Plattformlösung „Drei Verbindungen und ein Gehirn" bereits über 1,3 Millionen Roboter und 200 Branchenkunden bedient. Auf technischer Ebene baut diese Lösung eine offene und kompatible digitale Basisplattform auf, die darauf abzielt, Barrieren zwischen Geräten und Systemen zu durchbrechen und Interkonnektivität sowie effiziente Zusammenarbeit zu erreichen. Auf ökologischer Ebene positioniert sich die Zhongyi Group als „Verbindungsglied" und „Ermöglicher", arbeitet mit Partnern entlang der industriellen Wertschöpfungskette in realen Geschäftsumgebungen an der Verfeinerung der Technologie und bildet so einen positiven Kreislauf aus „Szenario – Technologie – Produkt".

Mit Blick auf zukünftige Anwendungsszenarien glaubt Peng Changjiang, dass Roboter in Szenarien wie Stadtkomplexen, Industriegebieten, medizinischen Einrichtungen und Kultur- und Tourismusbereichen von „Einzelkämpfern" zu „kooperativen Dienstleistern" werden. Die langfristige strategische Ausrichtung der Zhongyi Group lässt sich als „Ein Kern, zwei Flügel" zusammenfassen: Der „Kern" bezieht sich auf die kontinuierliche Vertiefung der zugrundeliegenden intelligenten Kooperationszentrale, um eine hochkompatible industrielle digitale Basisplattform zu schaffen. Die „zwei Flügel" beziehen sich auf den „Flügel der Szenario-Ermächtigung" und den „Flügel der Ökosystem-Dienstleistungen". Ersterer umfasst den gemeinsamen Aufbau von Anwendungstestfeldern mit Ökosystempartnern in wichtigen Städten des Landes, während Letzterer ein Unterstützungssystem aufbaut, das den gesamten Lebenszyklus von der Implementierung bis zum Betrieb und zur Wartung abdeckt.

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