de.wedoany.com-Bericht: Die Preise für Mastrinder stiegen am Mittwoch (11. Juni) in acht brasilianischen Bundesstaaten. Dieser Trend zeigte sich in 17 von Agrifatto überwachten Märkten, darunter São Paulo, Bahia, Goiás, Minas Gerais, Mato Grosso do Sul, Mato Grosso, Paraná und Santa Catarina.
Agrifatto gab an, dass in São Paulo das Angebot für Rinder, die den lokalen Markt beliefern, bei 350 R$/Arroba lag, während der Preis für „China-Rinder" (Terminpreis) auf 360 R$/Arroba stieg. In anderen Regionen (Acre, Alagoas, Espírito Santo, Maranhão, Pará, Rio de Janeiro, Rondônia, Rio Grande do Sul, Tocantins) blieben die Notierungen stabil.
Scot Consultoria, die Transaktionen auf über 30 Märkten verfolgt, stellte ebenfalls Preisanstiege für die Arroba in einigen Regionen fest. In São Paulo beispielsweise stieg der Preis für Mastrinder ohne Exportstandard um 1 R$/Arroba im Tagesvergleich und schloss bei 350 R$/Arroba. Laut Daten von Scot Consultoria blieben andere Kategorien auf dem Markt von São Paulo stabil: „China-Rinder" notierten bei 355 R$/Arroba, Mastkühe bei 320 R$/Arroba und Mastfärsen bei 332 R$/Arroba.
Was stützt den Preisanstieg bei Mastrindern? Analysten von Scot zufolge bleiben Käufer vorsichtig, hauptsächlich aufgrund von Bedenken hinsichtlich der externen Rindfleischnachfrage. Scot erklärte, dass das saisonale Angebot an Rindern auf den Weiden die Notierungen stütze. Analysten von Agrifatto bestätigten, dass die Verhandlungen über Mastrinder auf den wichtigsten brasilianischen Märkten langsam voranschreiten, mit „eingeschränkten Verkäufen und fragmentierten Partien". Agrifatto wies darauf hin: „Die mit dem Export verbundenen Unsicherheiten belasten den Markt, insbesondere da die chinesischen Importquoten Ende Juni/Anfang Juli erschöpft sein könnten." Die Beratungsfirma betonte jedoch weiterhin, dass der externe Verkauf von Frischfleisch weiterhin stark sei.
Am Terminmarkt für Mastrinder fielen die Futures-Kontrakte an der B3 am Mittwoch (10. Juni) den dritten Handelstag in Folge. Der im Juli 2026 fällige Kontrakt schloss bei 335,85 R$/Arroba, ein Rückgang von 1,18 % im Vergleich zum vorherigen Schlusskurs.
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