Sambia fordert inklusive Governance und Kapazitätsaufbau im globalen KI-Dialog
2026-06-15 16:19
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de.wedoany.com-Bericht: Sambia fordert einen inklusiveren und kapazitätsorientierten Ansatz für die globale Künstliche Intelligenz-Governance und betont, dass Entwicklungsländer vollständig an der Gestaltung der Zukunft der KI-Politik und -Innovation beteiligt sein müssen.

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Der Ständige Vertreter Sambias bei den Vereinten Nationen, Chola Milambo, wies auf einem Briefing zu den Vorbereitungen des ersten Globalen Dialogs über KI-Governance darauf hin, dass KI-Governance und Kapazitätsaufbau parallel vorangetrieben werden müssen, um eine faire Beteiligung an der globalen digitalen Wirtschaft zu gewährleisten. Das Briefing fand am 11. Juni 2026 in New York statt und brachte Vertreter von Mitgliedstaaten und internationalen Organisationen zusammen, um die Vorbereitungen für den bevorstehenden Globalen Dialog über KI-Governance zu erörtern, der vom 8. bis 9. Juli 2026 in Genf, Schweiz, stattfinden wird. Der Dialog ist eine Aktivität im Rahmen des Global Digital Compact.

Dr. Milambo betonte, dass anhaltende Lücken bei Infrastruktur, technischen Fähigkeiten, Datenzugang, Rechenleistung und Innovationsökosystemen die volle Beteiligung vieler Entwicklungsländer an der KI-Governance und -Entwicklung einschränken, und dass die Schließung dieser Lücken eine dringende Priorität sei.

Der Ständige Vertreter Chinas bei den Vereinten Nationen, Fu Cong, bekräftigte, dass China mit hochrangiger Beteiligung an dem Dialog teilnehmen werde, und bezeichnete ihn als wichtige Plattform für den Austausch von Erfahrungen zur Unterstützung der nachhaltigen Entwicklung durch KI. Die Ko-Vorsitzenden des Dialogs, Egriselda López und Rein Tammsaar, betonten die Bedeutung einer inklusiven Multi-Stakeholder-Zusammenarbeit bei der Gestaltung des globalen KI-Governance-Rahmens.

Vertreter der Internationalen Fernmeldeunion und der UNESCO berichteten ebenfalls über die neuesten Fortschritte bei den Dialogvorbereitungen und wiesen auf dessen entscheidende Rolle bei der Umsetzung des 2024 von der UN-Generalversammlung verabschiedeten Global Digital Compact hin. In der interaktiven Diskussion betonten die Vertreter die Notwendigkeit pragmatischer und handlungsorientierter Ergebnisse, einer verstärkten internationalen Zusammenarbeit und einer größeren Unterstützung für den Kapazitätsaufbau, um sicherzustellen, dass der KI-Governance-Rahmen inklusiv, ausgewogen und auf die Bedürfnisse aller Länder eingeht.

Der bevorstehende Globale Dialog über KI-Governance wird voraussichtlich eine Schlüsselplattform für die Entwicklung gemeinsamer Prinzipien und koordinierter Maßnahmen zur KI auf globaler Ebene sein.

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