Uruguays Minister für Viehzucht, Landwirtschaft und Fischerei reist nach Russland, um Rindfleischexporte voranzutreiben
2026-06-15 17:58
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de.wedoany.com-Bericht: Der uruguayische Minister für Viehzucht, Landwirtschaft und Fischerei, Alfredo Fratti, bezeichnete seine offizielle Mission in Russland als „äußerst positiv“. Uruguay arbeitet daran, die Rindfleischexporte von Kühlhäusern auf den russischen Markt wieder aufzunehmen.

Fratti nahm am 23. St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum (SPIEF) teil und berichtete anschließend, dass die Arbeiten zur Wiederaufnahme der Exporte im Gange seien, obwohl einige Kühlhäuser weiterhin stillstünden. Der russische Markt sei historisch bedeutsam für Uruguay, doch in den letzten Jahren habe es an hochrangigen offiziellen Besuchen gefehlt. Zwischen 2006 und 2007 machte Russland fast 40 % der uruguayischen Rindfleischexporte aus, ist aber inzwischen in den Hintergrund gerückt.

Laut dem Wochenbericht des Nationalen Fleischinstituts Uruguays (INAC) bis zum 31. Mai belegt Russland in der Rangliste der uruguayischen Rindfleischexportmärkte, gemessen in kumulierten Millionen US-Dollar für 2026, den siebten Platz. Die Reihenfolge ist: die Gruppe bestehend aus den USA, Kanada und Mexiko (443,671 Mio. USD), China (402,604 Mio. USD), die EU (230,899 Mio. USD), der Mercosur (43,766 Mio. USD), Israel (54,564 Mio. USD), Japan (35,558 Mio. USD) und Russland (13,041 Mio. USD) auf Platz sieben. Frattis Ziel ist es, Russland wieder eine bedeutendere Rolle zu verschaffen.

Die russischen Behörden zeigten Interesse an einer Steigerung des Handels mit Uruguay und sehen in der Anwesenheit der nationalen Delegation ein Zeichen des Willens zur Stärkung der bilateralen Beziehungen. Fratti wies darauf hin, dass die Wiederinbetriebnahme der Kühlhäuser neue Chancen zur Wertschöpfung in der gesamten Fleischlieferkette schaffe. Die Kühlhäuser verkauften Produkte in höherwertigen Marktsegmenten, und die Vorteile würden auf die anderen Glieder der Kette übertragen.

Uruguay bemüht sich auch um die Milch- und Weinindustrie. Im Milchsektor geht es um den Verkauf von Butter, im Weinsektor betonte Fratti die Positionierung hochwertiger Flaschenweine. Er sagte, diese Präsenz sei sowohl in den Gesprächen mit den russischen Behörden als auch bei Besuchen in Supermärkten spürbar gewesen.

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