de.wedoany.com-Bericht: NTT DoCoMo und Transatel haben gemeinsam einen sicheren Konnektivitätsdienst für IoT-Geräte eingeführt, der auf SIM-Karten basiert und ohne Installation herkömmlicher VPNs oder Endgeräte-Sicherheitssoftware auskommt.

Der Dienst mit dem Namen „Zellularer SASE für IoT“ kombiniert die globale MVNO-Verbindungsplattform (Mobile Virtual Network Operator) von Transatel mit der Zero-Trust-Sicherheitsarchitektur von Zscaler und bildet so ein SASE-Produkt (Secure Access Service Edge). Laut den beiden Unternehmen richtet sich das Angebot an die wachsenden Herausforderungen, denen Unternehmen bei der großflächigen Bereitstellung vernetzter Geräte gegenüberstehen, und ist der erste derartige Dienst in Japan, der von einem Netzbetreiber bereitgestellt wird.
Viele IoT-Geräte verfügen nur über begrenzte Rechenressourcen und können keine herkömmliche Sicherheitssoftware für Bedrohungserkennung, Zugriffskontrolle und Schwachstellenmanagement ausführen. Gleichzeitig müssen Unternehmen eine große Anzahl von Geräten verwalten, die über mehrere Länder und verschiedene Mobilfunknetze verteilt sind.
Der Dienst erfordert keine Installation von Sicherheitssoftware-Agenten auf einzelnen Geräten, sondern nutzt die SIM-Verbindung selbst als Sicherheitsbasis. Der Datenverkehr wird über die Cloud-Sicherheitsplattform von Zscaler geleitet, sodass Zugriffskontrollen, Bedrohungsabwehr und Internetsicherheitsrichtlinien bereits vor der Kommunikation mit Unternehmensanwendungen oder Cloud-Ressourcen durchgesetzt werden können.
Der Dienst besteht aus drei Komponenten: Transatel bietet über seine MVNO-Plattform globale zellulare Konnektivität, die Bereitstellungen in über 200 Ländern und Regionen unterstützt, sowie zentralisierte SIM-Verwaltungsfunktionen; Zscaler stellt eine Zero-Trust-Austauschplattform bereit, die Firewall-Schutz, URL-Filterung, Eindringungsprävention und sicheren Zugriff auf private Anwendungen ermöglicht; NTT DoCoMo fungiert als Systemintegrator und Managed Service Provider und bietet Unterstützung bei der Bereitstellung sowie fortlaufenden Betriebssupport.
Laut den beiden Unternehmen unterstützt der Dienst auch Multi-Operator-Konnektivität, sodass Kunden keine separaten Verträge in einzelnen Ländern aushandeln müssen, was die globale IoT-Bereitstellung vereinfacht und die Netzresilienz erhöht.
Obwohl SASE-Plattformen traditionell hauptsächlich auf Unternehmensnutzer und Zweigstellen ausgerichtet sind, setzen Anbieter diese Architekturen zunehmend auch für vernetzte Geräte, Industriesysteme und Maschine-zu-Maschine-Kommunikationsszenarien ein.
Nathan Howe, Vice President für Emerging Technologies bei Zscaler, erklärte: „Durch die Kombination von vertrauenswürdiger mobiler Konnektivität mit Zero-Trust-Sicherheit wird diese Lösung es Kunden ermöglichen, ihre Bereitstellungen auf der Grundlage einheitlicher Sicherheitsrichtlinien zu skalieren, die Angriffsfläche zu verringern und den täglichen Betrieb zu vereinfachen.“
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